Martin Ragginger: „Das Manöver ist für mich nicht nachvollziehbar“

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Martin Ragginger bringt kein Verständnis für Christopher Mies' Manöver auf | © Gruppe C Photography

Martin Ragginger kritisiert Christopher Mies‘ Attacke während der Schlussphase des ADAC-GT-Masters-Samstagslauf in Spielberg. „Das Manöver des Audis ist für mich nicht nachvollziehbar“, beanstandet der Pilot von Herberth Motorsport. Der Zusammenstoß bedeutete für beide Beteiligten das Aus.

Nach dem ADAC-GT-Masters-Samstagsrennen in Spielberg tadelt Martin Ragginger seinen Kontrahenten Christopher Mies, welcher in der Schlussphase eine Kollision provozierte. „Das Manöver des Audis ist für mich nicht nachvollziehbar“, moniert Ragginger in einer Presseaussendung von Herberth Motorsport. „In der Kurve vor Start-Ziel kann man einfach nicht überholen. Die Aktion hat uns beiden das Rennen gekostet.“

Bis dato rangierten Land Motorsport und Herberth Motorsport unter den besten Fünf, ehe Audi-Athlet Mies daran ging, beim Anbremsen der letzten Kurve auf dem ehemaligen Österreichring seinen Porsche-Rivalen Ragginger zu überholen. Dieser Versuch scheiterte. Stattdessen kollidierten Mies und Ragginger, drehten sich in die Auslaufzone und verursachten auf diese Weise eine Safety-Car-Phase.

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Bei Herberth Motorsport herrschte anschließend Frustration. „Wir sind extrem enttäuscht. Wir hätten wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen können“, merkt Ragginger an. „Bis zum Ausfall lagen wir auf Rang fünf. Es tut mir vor allem für unser Team leid, das uns ein Topauto hingestellt hat.“ Zugleich büßten Mies und sein Stallgefährte Connor De Phillippi auch ihre Tabellenführung im ADAC GT Masters ein.