GT2 in Spa-Francorchamps: KTM erringt Dreifachsieg

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KTM triumpherte auf der Ardenner Achterbahn | © SRO

Sehdi Sarmini und Stefan Rosina haben in Spa-Francorchamps den ersten GT2-Sieg für die Marke KTM geholt. Zudem führte True Racing den österreichischen Hersteller zu einem Dreifachtriumph. Die Tabellenführer Mark Patterson und Anders Fjordbach betrieben am Sonntagnachmittag Schadensbegrenzung.

Beim Halbfinale der GT2-Europaserie in Spa-Francorchamps hat KTM die bisherige Audi-Dominanz gebrochen. Die Abordnung des österreichischen Herstellers erstritt beim zweiten Wochenendlauf im Ardenner Wald einen Dreifachtriumph. Den Sieg – den ersten für KTM – erfocht ein der beiden True-Racing-Mannschaften; Sehdi Sarmini und Stefan Rosina erstiegen am Sonntagnachmittag die höchste Stufe des Podiums.

Die Silbermedaille errang wiederum Christoph Ulrich mit Sportec Motorsport, welcher damit nicht nur die Amateurwertung gewann, sondern auch den Herrenfahrertitel für sich reklamierte. Das Stockerl komplettierte Reiter Engineering. Im X-Bow-Cockpit wechselten Kris Rosenberger und Hans-Joachim Stuck einander ab. Demgegenüber mussten sich die Tabellenführer Mark Patterson und Anders Fjordbach mit dem fünften Rang bescheiden.

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Das Audi-Doppel landete hinter dem Porsche-Piloten Leonardo Gorini von LP Racing. Nichtsdestoweniger betrieben Patterson und Fjordbach durch diese Leistung Schadenslimitation. Denn das Wochenende im Hohen Venn stand für High Class Racing unter einem Unstern. Nach einem Trainingsunfall mussten die beiden Audi-Athleten auf eine Teilnahme an der Qualifikation zu verzichten.

PK Carsport gewinnt ersten Durchlauf

Trotz der schlechtestmöglichen Ausgangslage machte sich Patterson im ersten Gefecht umgehend daran, im Klassement emporzuklettern. Nach dem Pflichtstopp fiel Fjordbach jedoch einem Reifenschaden zum Opfer, welcher den Audi-Fahrer auf den letzten Platz zurückbeförderte. Den ersten Platz belegten unterdessen die Titelrivalen und Markenkollegen Peter Guelinckx und Bert Longin.

Das PK-Carsport-Zweigespann behauptete sich nach einer Safety-Car-Phase im Mittelteil des dreiviertelstündigen Wettbewerbs gegenüber Speed Factory Racing. Beim Überqueren der Ziellinie lagen Aurelijus Rusteike und Michael Vergers lediglich 0,348 Sekunden hinter dem siegreichen Audi-Team. Allerdings wurden Guelinckx und Longin im darauffolgenden Durchgang Siebente und somit Letzte der Klassifizierten.

Das Finale der GT2-Europaserie findet am ersten Oktoberwochenende auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet statt.