ADAC GT Masters: SSR Performance erhält nachträgliche Zeitstrafe

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SSR Performance hat Berufung gegen die Entscheidung angekündigt | © Gruppe C Photography

SSR Performance hat im Anschluss an das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring eine Zeitstrafe von fünf Sekunden von den Sportkommissaren kassiert. Die Entscheidung folgte auf einen Protest von Toksport WRT. Michael Ammermüller soll sich beim Start durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft haben.

Das Rennergebnis des zweiten Laufes des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring wurde am Sonntagabend angepasst. Aufgrund eines Protestes von Toksport WRT wurde gegen SSR Performance eine Zeitstrafe von fünf Sekunden ausgesprochen. Hierdurch rutscht die Porsche-Besatzung, bestehend aus Christian Engelhart und Michael Ammermüller vom Podest auf Position vier. Beim Start soll sich Ammermüller einen Vorteil verschafft haben.

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Die beiden Toksport-Piloten Luca Stolz und Maro Engel haben Platz zwei geerbt, dahinter rücken Albert Costa und Franck Perera im Lamborghini Huracán GT3 vom GRT Grasser Racing Team auf Position drei. Durch das veränderte Ergebnis behalten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser, anders als ursprünglich, die Tabellenspitze mit einem Punkt Vorsprung. SSR Performance hat Berufung angekündigt, womit das Ergebnis vorläufig bleibt.

Was war passiert? Beim Start fuhr SSR-Pilot Ammermüller im Tumult zuerst über den Rasen neben der Start-Ziel-Geraden. Anschließend wählte er die weite Linie durch die erste Kurve, was bedeutet, dass er durch die Auslaufzone fuhr und sich damit außerhalb der Streckenbegrenzung bewegte. Beim Wiedereinbiegen auf den Kurs lag er, von Rang acht gestartet, schon an dritter Position.