Schanghai: GTE-Pro-Sieger disqualifiziert, Porsche rückt auf

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Porsche holt einen Doppelsieg in Shanghai | © Porsche

Porsche hat gemäß der korrigierten Wertung die GTE-Pro-Klasse in Schanghai gewonnen. Am Siegerfahrzeug wurde eine abweichende Bodenfreiheit festgestellt. Das Auto von AF Corse wurde somit disqualifiziert. Kévin Estre und Michael Christensen sind die neuen Sieger, vor ihren Teamkollegen Gianmaria Bruni und Richard Lietz.

Ferrari hat den Sieg bei den Vier Stunden von Schanghai nach der technischen Nachkontrolle verloren. Alessandro Pier Guidi und James Calado hatten zuvor den ersten Saisonsieg gefeiert. Mit knapp sieben Sekunden Vorsprung fuhr der Italiener vor Kévin Estre im Porsche über die Ziellinie nahe der chinesischen Metropole. Darüber hinaus wäre es der erste Ferrari-Sieg in China in der FIA WEC überhaupt gewesen.

Die Sportkommissare stellten am Siegerwagen jedoch eine Abweichung von der Homologation fest. Während der verpflichtenden Nachkontrolle wurde am 488 GTE die Bodenfreiheit unter den zulässigen fünfzig Millimetern gemessen. Hierdurch wurde das Fahrzeug nachträglich vom Wettbewerb ausgeschlossen.

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Den Sieg erben Estre und Michael Christensen vom Porsche-Manthey-Team. Auf den zweiten Rang rücken Gianmaria Bruni und Richard Lietz auf. Hiermit nimmt Porsche die maximal mögliche Punktzahl aus China mit. Neu auf dem Podium sind Alex Lynn und Maxime Martin im Aston Martin. Die Teamkollegen Nikki Thiim und Marco Sørensen, welche die Siegchance durch einen Reifenschaden einbüßten, werden als Vierte gewertet.

Korrektur: In einer früheren Fassung wurde von einer Abweichung von fünfzig Millimetern berichtet. Fünfzig Millimeter beträgt die Mindestbodenfreiheit, welche unterschritten wurde.