Virginia: Porsche erklimmt in beiden GT-Klassen die Poleposition

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Porsche setzte sich denkbar knapp gegen Corvette durch | © IMSA

Laurens Vanthoor hat für Porsche die nächste Poleposition in der GTLM-Klasse geholt. Der Belgier setzte sich denkbar knapp gegen Jan Magnussen und Ryan Briscoe durch. In der GTD-Wertung holte Pfaff Motorsports den besten Startplatz.

Die Qualifikation zum Viertelfinale der IMSA SportsCar Championship bot einiges an Spannung, denn zu Beginn des zweigeteilten Qualifyings trocknete der Virginia International Raceway ab. Da die Rennleitung darauf verzichtete die Sitzung als Wet-Practice zu deklarieren, mussten alle GTD-Fahrzeuge mit Slicks fahren. Dies sorgte vor allem in den erste zehn Minuten für viele spektakuläre Rettungsaktionen. Unterdessen fanden die GTLM-Fahrzeuge bereits eine trockene Fahrspur zu Beginn ihrer Einheit wieder.

Mit diesen Umständen kamen die Dominatoren Laurens Vanthoor und Earl Bamber am besten zurecht. Vanthoor reichte eine Zeit von 1:40,630 Minuten zum besten Startrang. Nur achtundsiebzig Tausendstel dahinter beendete Corvette-Altstar Jan Magnussen die Qualifikation. Derweil ist die zweite Startreihe fest in der Hand von Ford. Intern setzte sich Ryan Briscoe gegen Joey Hand durch.

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In der dritten Reihe hat dieses Mal Corvette die Nase vorn. Oliver Gavin pilotierte die zweite gelbe Flunder aus Detroit. Nick Tandy muss mit dem sechsten Rang Vorlieb nehmen. Für den Britten hätte es durchaus noch weiter nach vorne gehen können. Doch Tandy schmiss seinen 911 RSR zwei Minuten vor dem Ende der Sitzung in die Reifenstapel. Für BMW blieben nur die Ränge sieben und acht übrig. Dabei war John Edwards schneller als Connor De Phillippi.

In der GTD-Klasse konnte sich die Mannschaft durchsetzen, die als Letztes über die Start-Ziellinie gefahren war. Und diese war die kanadische Porsche-Truppe von Pfaff Motorsports. Zach Robichon war mit einer Zeit von 1:45,826 Minuten der schnellste GTD-Pilot. Dahinter reihten sich die beiden Lexus RC-F GT3 von AIM Vasser Sullivan ein. Frank Montecalvo war dabei vier Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege Richard Heistand. Die besten Fünf wurden durch die beiden Acura NSX GT3 Evo komplettiert.

Das Rennen startet am Sonntag um 19:35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.