GT-Sport: Porsche präsentiert neuen 911 RSR

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Porsches neuer GTE-Sportler | © Porsche AG

Ab der kommenden Saison nimmt Porsche mit einem überarbeiteten 911 RSR an der Langstrecken-WM teil. Das Auto verfügt über mehr Hubraum und eine geänderte Aerodynamik. Als Grundlage diente das Vorgängermodell, dessen Erkenntnisse zur Weiterentwicklung genutzt wurden.

Der Stuttgarter Autohersteller Porsche hat im Rahmen des Goodwood Festival of Speed seine neue Generation des GTE-Sportwagens 911 RSR vorgestellt. Zur kommenden Saison, beginnend mit den Vier Stunden von Silverstone im Herbst, gibt das Auto sein Debüt in der Langstrecken-WM. Unter der Haube arbeitet weiterhin ein Boxer-Saugmotor.

„Wir haben alle Werks- und Kundeneinsätze des Porsche 911 RSR umfangreich analysiert. Dabei sind unseren Ingenieuren zahlreiche Bereiche mit Verbesserungspotenzial aufgefallen“, erklärt Projektleiter Pascal Zurlinden die Entwicklungsarbeit in einer Pressemitteilung. „Wir haben bei der Entwicklung unseres Autos für die nächste Homologationsperiode von drei Jahren vor allem bei den komplexen Themengebieten wie Fahrbarkeit, Effizienz, Standfestigkeit und Servicefreundlichkeit erhebliche Fortschritte erzielt.“

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Unterm Strich sei der Neunelfer eine Rundumerneuerung, nur wenige Bauteile sind identisch mit dem Vorgänger. „Fünfundneunzig Prozent des Autos sind neu“, fügt Zurlinden hinzu. „Lediglich Komponenten wie Scheinwerfer, Bremsanlage, Kupplung, Fahrersitz und Teile des Fahrwerks haben wir unverändert vom Vorgänger übernommen.“

Bislang sei Porsche mit den Testergebnissen des Autos zufrieden, das ein Sechszylinder-Saugmotor mit knapp 4,2 Litern Hubraum antreibt. Die Leistung soll rund 515 Pferdestärken betragen. Ziel der Verbesserungen des Motors sei die Fahrbarkeit in einem breiter nutzbaren Drehzahlbereich. Die Kraft überträgt ein sequentielles Sechsganggetriebe an auf die Hinterachse.

Eine weitere Neuerung ist die Positionierung der Abgasendrohre. Statt im Heck ist der Austritt der Abgase nun vor den Hinterrädern. Hiermit konnte Porsche den Heckdiffusor neu konstruieren. Außerdem wurde im Innenraum großer Wert auf die Nutzbarkeit gelegt. Auch die Servicefreundlichkeit des Autos wurde erhöht.