N’ring 24: Veranstalter veröffentlicht die vorläufige Einstufung

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Porsche darf Zusatzgewichte wieder ausladen | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Der ADAC hat die vorläufige Einstufung für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring veröffentlicht. Bis zum Rennstart darf jedoch noch an den Parametern gearbeitet werden. Nach aktuellem Stand muss der BMW M6 GT3 einige Einschnitte verkraften. Audi und Porsche dürfen etwas Ballast ausladen.

Noch zwei Wochen sind es bis zum großen Event des Nürburgrings: das 24-Stunden-Rennen. Der ADAC hat am Freitag hierfür die vorläufige Einstufung der SP9-Fahrzeuge veröffentlicht. Bis zum Start des Rennens haben die Technikkommissare jedoch das Recht, weiter an den Stellschrauben zu drehen. Im Vergleich zum letzten Wertungslauf wurden fast alle Autos verändert.

Die neue Einstufung spiegelt die letzten Ergebnisse des Qualifikationsrennens wider. So dürfen Audi und Porsche ihre fünfzehn Kilogramm Ballast wieder ausladen. Damit kommt der Neunelfer auf mindestens 1 305 Kilogramm, der Autos ist fünf Kilogramm schwerer. BMW hingegen, die einen Dreifachsieg einheimsten, müssen ein Fünf-Kilogramm-Gewicht ins Auto einladen. Mit 1 345 Kilogramm ist der BMW nun das schwerste Auto im GT3-Feld.

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Darüber hinaus wird beim M6 GT3 in die Motorsteuerung eingegriffen. Bei Drehzahlen unter 5 750 Umdrehungen pro Minute muss der Zündzeitpunkt zwei Grad früher, gemessen an der Kurbelwellendrehung, erfolgen. Auch der Mercedes-AMG muss seine Zündung nach vorn verlagern, jedoch in allen Drehzahlbereichen um drei Grad.

Als Ausgleich erhält der Affalterbacher Sportwagen 0,5 Millimeter größere Restriktoren, die einen Anstieg der Nennleistung auf 496 Pferdestärken ermöglichen. Alle anderen Parameter bleiben unangetastet. Somit ist der AMG hinter dem Nissan das zweitstärkste Auto. Der Nissan darf bis zu 507 Pferdestärken entfalten. Hierdurch darf der japanische Sportwagen auch am meisten Sprit mit sich führen, ganze 116 Liter Füllmenge dürfen es sein.