Daytona: Joest Racing erficht Poleposition

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Joest Racing beförderte sich auf die Poleposition | © Mazda Motorsports

Joest Racing startet das 24-Stunden-Rennen in Daytona Beach von der Poleposition. Oliver Jarvis erfocht für das Mazda-Werksgespann die beste Ausgangslage. Dahinter reihte sich das Team Penske ein, während ein Cadillac-Quintett die Plätze fünf bis einschließlich neun okkupierte.

In der Qualifikation zum Ein-Tages-Wettstreit auf dem Daytona International Speedway hat sich Mazda in die beste Ausgangslage gehievt. Joest Racing steht beim ersten Aufeinandertreffen in der IMSA SportsCar Championship auf der Poleposition. Oliver Jarvis glückte eine Rundenzeit von 1:33,685 Minuten. Markenkollege Jonathan Bomarito platzierte sich nach seiner Trainingsbestzeit auf dem vierten Platz. Die innerbetriebliche Differenz: 0,527 Sekunden.

Das Team Penske machte sich daran, eine Mazda-Überlegenheit abzuwenden, musste letzthin aber mit den Rängen zwei und drei vorliebnehmen. Im internen Acura-Vergleich setzte sich Ricky Taylor, dem 0,188 Sekunden zum Qualifikationsbestwert fehlten, gegenüber Juan Pablo Montoya durch. Letzterwähnter verzeichnete einen Rückstand von 0,410 Sekunden zum Flottesten bei der Startplatzvergabe.

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Indessen reklamierte das Cadillac-Lager die Positionen fünf bis einschließlich neun für sich. Die beste Figur gab Action Express Racing ab. Nichtsdestoweniger musste Felipe Nasr ein Delta von 0,748 Sekunden hinnehmen. Dahinter folgten: Wayne Taylor Racing mit Jordan Taylor (+0,794 Sekunden), Juncos Racing mit Agustín Canapino (+0,994 Sekunden) sowie JDC-Miller Motorsport mit seinen Piloten Tristan Vautier (+1,684 Sekunden) und Stephen Simpson (1,757 Sekunden). James Allan von DragonSpeed war mit 1:35,905 Minuten raschester LMP2-Athlet.

In der GTLM-Division reihten sich vier Werke unter den schnellsten Fünf ein. Allein Porsche ist zweimal vertreten – und schnappte sich mit einem neuen Rundenrekord die Poleposition. Nick Tandy überquerte den Daytona International Speedway innerhalb von 1:42,257, was zur besten Ausgangslage in der Grand-Tourisme-Spitzenklasse zureichte. Stallgefährte Earl Bamber wurde Fünfter. Der herstellerinterne Abstand maß 0,539 Sekunden.

Via Italia Racing ertrotzt GTD-Poleposition

Corvette erfocht den zweiten Platz. Jan Magnussen musste sich um 0,326 Sekunden geschlagen geben. Die Titelverteidiger von Ford und Chip Ganassi Racing errangen unterdessen den dritten Platz. Den schnellsten Umlauf erzielte Ryan Brisco. Die Differenz zum Klassenschnellsten: 0,377 Sekunden. Die Außenseiter von Risi Competitzione sortierten sich auf Rang vier ein. Davide Rigon lag 0,455 Sekunden zurück.

In der GTD-Kategorie taten sich wiederum die oberitalienischen Konstrukteure hervor. Das beste Resultat erzielte schlussendlich eine Ferrari-Mannschaft: Via Italia Racing. Marcos Gomes beförderte sich mit einer Umrundung binnen 1:45,257 Minuten auf die Poleposition. Markenkollege Mathias Lauda sicherte Spirit of Race derweil den fünften Platz. Das Delta zum Klassenprimus betrug 0,595 Sekunden.

Die Lamborghini-Abordnung ergatterte die Plätze vier, fünf und sieben. Intern behauptete sich Ebimotors gegenüber Grasser Racing und Magnus Racing. Giacomo Altoè fehlten nur 0,218 Sekunden zur Bestmarke, Rolf Ineichen und Spencer Pumpelly trennten 0,559 respektive 0,598 Sekunden zum Referenzwert. Platz zwei belegte das Mercedes-AMG-Gespann Riley Motorsports. Ben Keating verzeichnete einen Abstand von 0,067 Sekunden zum GTD-Spitzenreiter.

Die besten Drei vervollständigte Meyer Shank Racing. Acura-Athlet Trent Hindman ließ sich einen Rückstand von 0,139 Sekunden notieren. Ein anderthalbstündiges Nachttraining am Donnerstagabend ermöglicht nun noch Vorbereitungsfahrten bei Dunkelheit. Ein allerletzte Trainingssitzung findet wiederum am Freitag statt. Der Start zum vierundzwanzigstündigen Eröffnungsrennen zur IMSA SportsCar Championship beginnt am Samstag um 20.35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.