Petit Le Mans: Core Autosport führt das zweite Training an

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CORE Autosport zeigt sich als Titelkandidat | © LAT Images

Die privaten LMP2-Starter starten das Aufbegehren und übernehmen die Trainingsspitze im zweiten Training für das Petit Le Mans auf der Road Atlanta. Colin Braun zeigte mit dem Core-Oreca, dass er ein ernstzunehmender Titelkandidat ist und nahm den Cadillac mehr als 0,2 Sekunden an.

Im zweiten Durchlauf am Nachmittag amerikanischer Zeit folgte die Wachablösung in der IMSA SportsCar Championship. Mit dem Oreca von Core Autosport setzte sich ein LMP2-Fahrzeug an die Spitze der Zeitenliste. Colin Braun fuhr bereits in der fünften Runde eine Zeit von 1:11,669 Minuten. Damit war er rund zwei Zehntelsekunden schneller als Filipe Albuquerque am Morgen. Braun und Teamchef Jon Bennett hegen noch Meisterschaftsambitionen. Sie werden vom ehemaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas unterstützt.

Dahinter kamen Albuquerque und Christian Fittipaldi mit ihrem Cadillac DPi von Action Express Racing. Die beiden Portugiesen büßten ihre Titelchancen mit einem Ausfall in Laguna Seca ein. Die Zeit von 1:11,806 Minuten fuhr ihr dritter Mann Tristan Vautier. Den dritten Platz holte sich Acura-Pilot Juan Pablo Montoya. Der schnellste Mazda kam auf Position vier. Das von Joest Racing eingesetzte Auto hatte 0,353 Sekunden Rückstand auf Braun.

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Hinter zwei weiteren Autos der fernöstlichen Hersteller reihte sich Nissan als viertes Herstellerteam ein. Norman Nato fehlten 0,597 Sekunden auf die Spitze, bei Timo Bernhard waren es gar 0,821 Sekunden. Die weiteren privaten LMP2-Fahrzeuge folgen erst ab Position elf.

Corvette vor Ford in der GTLM-Klasse

In der GTLM-Klasse übernahm Corvette die Spitzenposition. Jan Magnussen umrundete die Road Atlanta in 1:18,300 Minuten. Damit war er minimale siebenunddreißig Tausendstelsekunden schneller als Richard Westbrook im Ford. Die blauen Ovale bestimmten am Vormittag noch das Bild mit einer Doppelführung. Westbrooks Teamkollege Sébastien Bourdais fuhr jedoch nur auf Rang sechs.

Hinter der zweiten Corvette brachte Earl Bamber seinen Porsche 911 RSR auf Rang vier, gefolgt von John Edwards im ersten BMW. Bei der Rückkehr von Risi Competizione ins Fahrerlager fuhr Miguel Molina eine Rundenzeit von 1:18,673 Minuten, was Rang sieben bedeutete.

Die GTD-Klasse wurde vom deutschen Hersteller Mercedes-AMG angeführt. Jeroen Bleekemolen fuhr mit dem Auto von Riley Motorsports auf Position eins der Klasse. Seine Rundenzeit betrug 1:20,506 Sekunden. Auf den weiteren Positionen folgten ein BMW M6 GT3 von Turner Motorsport und der Audi R8 LMS von Land-Motorsport. Das erste nicht-deutsche Fabrikat landete an vierter Stelle: Álvaro Parente fuhr mit seinem Acura eine Zeit von 1:20,884 Minuten.