Petit Le Mans: Cadillac dominiert Eröffnungstraining

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Cadillac kontrollierte den Trainingsbeginn in Braselton | © IMSA

Die Cadillac-Abordnung hat das Auftakttraining zum Petit Le Mans auf den Rängen eins bis einschließlich drei abgeschlossen. Zudem beanspruchte Action Express Racing sogar eine Doppelführung. In der GTLM-Division überragte Chip Ganassi Racing, Land-Motorsport führte die GTD-Riege an.

Im Eröffnungstraining zum Petit Le Mans hat sich die Cadillac-Delegation als Taktgeber hervorgetan. Die nordamerikanische Marke okkupierte die Ränge eins bis einschließlich drei im Gesamtklassement. Im Binnenvergleich überragte wiederum die Mannschaft von Action Express Racing, welche letzthin eine Zweifachführung beanspruchte, während sich Herstellerkollegen von Wayne Taylor Racing an dritter Stelle einreihten.

Die schnellste Rundenzeit erzielte Filipe Albuquerque, welcher die Road Atlanta binnen 1:11,878 Minuten überquerte und seinen Stallgefährten Felipe Nasr mit dieser Bestleistung um 0,274 Sekunden unterbot. Derweil vervollständigte Jordan Taylor die raschesten Drei bei der ersten Standortbestimmung in Braselton. Die Differenz zum Referenzwert des Klassenprimus betrug 0,319 Sekunden.

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Sein Bruder Ricky Taylor hievte wiederum Acura in die Verfolgerposition. Gleichwohl musste sich das Team Penske folglich mit Rang vier im Auftakttraining bescheiden. Das Delta zum Flottesten der Sitzung: 0,452 Sekunden. Lucas di Grassi, welcher an diesem Wochenende erstmals seit dem WM-Ausstieg Audis wieder für seinen ehemaligen Rennstall Joest Racing antritt, reihte sich an fünfter Stelle ein. Der Rückstand des Mazda-Athleten maß 0,488 Sekunden.

Ford bestimmt GTLM-Tempo, Land-Motorsport fährt GTD-Bestzeit

In der GTLM-Liga agierte Chip Ganassi Racing federführend. Die Ford-Werksmannschaft reklamierte die Positionen eins und zwei für sich. Im konstrukteurintern Duell behauptete sich Dirk Müller gegenüber Ryan Briscoe. Nach dem raschesten Umlauf stoppte die Uhr bei 1:18,343 Minuten, wodurch die beiden Kontrahenten bloß achtunddreißig Tausendstelsekunden trennte. Corvette-Pilot Antonio García wurde mit 0,252 Sekunden Rückstand Dritter.

Land-Motorsport vermochte wiederum, in der GTD-Wertung seine Favoritenstellung zu fundamentieren. Audi-Experte Christopher Mies beförderte sich innerhalb von 1:20,283 Minuten über die Road Atlanta. Den zweiten Platz belegte 3GT Racing. Lexus-Lenker Jack Hawksworth musste sich um 0,376 Sekunden geschlagen geben. Dahinter klassierte sich das BMW-Gespann von Turner Motorsport dank Markus Palttala, dem die Zeitnahme ein Delta von 0,522 Sekunden notierte.

Bei fünfminütiger Restzeit entschloss die Renndirektion, den Trainingsbetrieb außerplanmäßig abzubrechen, weil Simon Pagenaud mit seinem Acura-DPi-Prototyp ausrollte. Bereits zuvor schwenkten die Sportwarte rote Flaggen, als der Oreca-07-Gibson-Sportwagen von JDC/Miller Motorsports zum Stillstand kam. Letztlich war Stephen Simpson jedoch imstande, die Fahrt wieder aufzunehmen.

Zur Vorbereitung auf den Tausend-Meilen-Wettstreit finden drei weitere Trainingseinheiten auf der Road Atlanta statt. Die nächste Probefahrt beginnt um 21.15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Über die Startaufstellung entscheidet die Freitagsqualifikation, welche der Veranstalter 21.55 Uhr anberaumt hat. Das Petit Le Mans startet letztlich nach einem zwanzigminütigen Warm-up am Samstagnachmittag um 17.05 Uhr.