Barcelona 24: Herberth Motorsport bezwingt Scuderia Praha

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Herberth Motorsport reüssierte in Katalonien | © Creventic

Im Duell mit der Scuderia Praha hat Herberth Motorsport schlussendlich die Oberhand gewonnen. Letztlich triumphierten die Porsche-Piloten Daniel Allemann, Ralf Bohn, Matt Campbell und Alfred Renauer mit einem Vorsprung von einem Umlauf. Dahinter folgten drei Mercedes-AMG-Besatzungen.

Herberth Motorsport hat den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Barcelona davongetragen. Begonnen von Startplatz neun, überquerte das Porsche-Quartett Daniel Allemann, Ralf Bohn, Matt Campbell und Alfred Renauer die Ziellinie nach eintätiger Distanz mit einem Ein-Runden-Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Obwohl die Scuderia Praha meistenteils Wiederpart leistete, musste sich das Ferrari-Gespann letzten Endes mit der Silbertrophäe bescheiden.

Das Dreierensemble Jiří Písařík, Josef Kral und Matteo Malucelli legte sogar die meisten Führungskilometer zurück, aber eine Code-60-Phase sowie Bremsprobleme gereichten der Scuderia Praha zum Nachteil. Die Mercedes-AMG-Mehrheit beanspruchte unterdessen die Plätze drei bis einschließlich fünf. Vorneweg: IDEC Sport Racing. Am Lenkrad drehten Patrice Lafargue, Marvin Klein und Dimitri Enjalbert.

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Obschon ProSport Performance in der Tankzone mit Bremsschwierigkeiten haderte, wurden Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Adam Christodoulou schlussendlich Gesamtvierte – respektive A6-Am-Klassensieger. Die besten Fünf komplettierte Hofor-Racing. Im Cockpit lösten Michael Kroll, Chantal Prinz, Roland Eggimann, Kenneth Heyer und Christiaan Frankenhout einander ab.

Für Herberth Motorsport bedeutete der Triumph derweil quasi eine Titelverteidigung, weil im Vorjahr nur Tourenwagen teilnahmeberechtigt waren. „Es ist toll, dieses Rennen zum zweiten Mal nach 2016 zu gewinnen. Hoffentlich einmal mehr im kommenden Jahr“, jubelte Renauer im Interview mit Radio Le Mans, räumte allerdings ein: „Es war sehr schwierig. In der ersten Rennhälfte waren wir immer eine Runde auseinander. Das machte es richtig schwierig, aber nun sind wir überglücklich.“

Die Creventic-Wettbewerbe begeben sich nun in die Schlussphase der diesjährigen Saison. Das Finale der europäischen Meisterschaften für GT-Sportwagen und Tourenwagen findet beim Zwölf-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps am zweiten Oktoberwochenende statt. Anschließend endet im November der kontinentale Wettstreit beim 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit of The Americas in Austin.