GT4-Europaserie: Phoenix Racing holt einen Start-Ziel-Sieg

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Der Auftaktsieg der GT4 in Zolder geht an Phoenix Racing | © Stefan Deck

Mit einem starken Start eröffnet Phoenix Racing die neue Saison der GT4 European Series. Der Sieg in Zolder ging an Nikolaj Møller-Madsen und Milan Dontje mit einer fehlerfreien Leistung im Audi R8 LMS GT4. Des Weiteren fahren die Autos von der Equipe Verschuur und von HHC Motorsport auf das Treppchen.

Nikolaj Møller-Madsen und Milan Dontje heißen die Sieger des Auftaktrennens der GT4 European Series in Zolder. Das Phoenix-Racing-Duo hielt die Führung zu jeder Zeit des Rennens fest in den Händen, während die Verfolger sich mehrfach änderten. Die anderen Podiumsbesucher kommen von den Mannschaften Equipe Verschuur und HHC Motorsport.

Der junge Däne Møller-Madsen fuhr nach dem Start von der Poleposition unaufhaltsam eine komfortable Führung heraus. Entgegen der Erwartungen verlief der Start sehr diszipliniert. Das Feld zog sich schnell auseinander, und es gab in der ersten Rennhälfte keine weiteren Zwischenfälle. Erst in den letzten zwanzig Minuten wurde es für Dontje noch einmal spannend.

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Nicolas Schöll im Allied-Racing-Porsche wurde von einem Kontrahenten in der Lucien Bianchibocht ins Kiesbett geschoben. Das Safety Car kam auf die Strecke, um das Auto zu bergen. Dontje behielt beim Neustart jedoch die Nerven und kam vor Finlay Hutchison und Ricardo van der Ende im McLaren ins Ziel. Den dritten Platz holten William Tregurtha und Stuart Middleton in einer Ginetta.

Tregurtha musste sich bis kurz vor Schluss gegen den KTM in den Händen von Laura Kraihamer wehren. Die Österreicherin wurde jedoch in der vorletzten Runde von einem technischen Defekt eingeholt. Teamkollege Reinhard Kofler kam nach einem starken Start von Rang sechs bis auf Platz vier. So erbte das Team CMR mit einer weiteren Ginetta den ersten Platz hinter dem Podium.