VLN: Reglement begrenzt GT3-Stintlänge in der SPX-Kategorie

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GT3-Testtröger dürfen künftig nur sechs Runden am Stück fahren | © Ralf Kieven (1VIER.com)

In Zukunft sind die Fahrtzeiten in der SPX-Klasse der VLN-Langstreckenmeisterschaft für GT3-Sportwagen begrenzt. Eine Regelnovelle limitiert die Stintlänge auf sechs Umrundungen der Nürburgring-Nordschleife. Dies betrifft nicht nur aktuelle, sondern ebenso abgelaufene und angestrebte Homologationen.

Eine Novelle im Reglement der VLN-Langstreckenmeisterschaft reguliert in Zukunft die Fahrtzeiten von SPX-Sportwagen auf GT3-Basis. Diese Neuerung limitiert fortan die Stintlänge auf sechs Umrundungen der Nordschleife des Nürburgrings und begreift sowohl Fahrzeuge mit gültiger als auch solche mit abgelaufener oder noch nicht erteilter Homologation ein. Prototypen wie der SCG 003 der Scuderia Cameron Glickenhaus sind folglich nicht betroffen.

Gemäß des entsprechenden Passus im VLN-Regularium beginnt der erste Stint mit dem Überqueren der Start-Ziel-Linie respektive Zeitlinie und endet mit der Einfahrt in die Boxengasse. Sämtliche weitere Stints fangen mit dem Verlassen der Boxenstraße an und enden folgerichtig mit dem abermaligen Einbiegen in ebenjene. Einfahrt und Ausfahrt sind mit einer Linie am Eingang und am Ausgang gekennzeichnet.

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In der Vergangenheit haben Hersteller verschiedentlich die SPX-Wertung genutzt, um GT3-Testträger ohne GT3-Homologation in der Grünen Hölle auf die Probe zu stellen. Auch der Renault R.S. 01, welcher zumindest über eine nationale GT3-Homologation verfügt, startet in der SPX-Liga. Die Regeländerung verhindert somit gewissermaßen eine Wettbewerbsverzerrung, da diese GT3-Sportwagen anderen Restriktionen unterliegen wie den SP9-Teilnehmern.