Shanghai: Porsche erringt die Poleposition

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Die Weltmeister von Porsche fuhren auf die Poleposition | © Porsche

In der Qualifikation zum Halbfinale der Langstrecken-WM in Shanghai agierten alle Werke in der LMP1-Klasse auf Augenhöhe. Die sechs Hybridmaschinen trennten in der Endabrechnung knapp sechs Zehntelsekunden. Von ganz vorne werden die amtierenden Weltmeister Timo Bernhard, Mark Webber und Brendon Hartley starten. Derweil agierte Ford in der GTE-Pro federführend.

Die Qualifikation zum WM-Lauf in Shanghai zeigte, dass der Ausgang für das Rennen völlig offen ist. Im Durchschnitt trennten die sechs Werksbesatzungen 0,589 Sekunden. Den Platz an der Sonne erstürmten die Weltmeister Timo, Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber. Dem Trio reichte eine Rundenzeit von 1:44,462 Minuten für die Poleposition.

Mit nur sechs Hundertstelsekunden Rückstand mussten sich Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima im Toyota TS050 Hybrid geschlagen gegeben. Weitere 0,088 Sekunden dahinter ist der erste Prototyp aus Ingolstadt zu finden. Für dieses Ergebnis zeigten sich Oliver Jarvis, Lucas di Grassi und Loïc Duval verantwortlich.

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Auf den Plätzen vier bis sechs sah die Reihenfolge wie folgt aus: Mike Conway, Stéphanze Sarrazin und Kamui Kobayashi vor Marcel Fässler, Benoît Tréluyer und André Lotterer sowie Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas. Bei den Privatiers schlug Rebellion Racing zurück. Beim vorletzten Rennen der Schweizer in der LMP1-Wertung waren sie 1,457 Sekunden flotter unterwegs als die Truppe von ByKolles Racing.

In der LMP2-Kategorie steht überraschenderweise eine Abordnung von Manor auf dem ersten Startplatz. Matthew Rao und Alex Lynn genügte  eine Durchschnittszeit von 1:54,225 Minuten. Vom zweiten Klassenrang werden Nicolas Lapierre und Gustavo Menezes für Signatech-Alpine das Rennen starten. Ihr Defizit betrug 0,157 Sekunden. Marginale sechzehn Hundertstelsekunden dahinter klassifizierten sich Sean Gelael und Tom Blomqvist für Extreme Speed Motorsports.

Ford mit starker Leistung

In der Profidivision der GTE-Fahrzeuge führte kein Weg an den beiden US-Boliden aus Detroit vorbei. Im Ford-internen Duell waren Harry Tincknell und Andy Priaulx 0,137 Sekunden schneller als Stefan Mücke und Olivier Pla.

Auf dem dritten Klassenrang fand sich der Dänen-Bomber aus dem Hause Aston Martin mit Marco Sørensen und Nicki Thiim am Steuer wieder. Dem Duo gelang im Mittel eine Rundenzeit von 2:02,040 Minuten. Damit fehlten den beiden Skandinaviern 0,649 Sekunden auf die Ford-Bestzeit.

Dagegen verschafften sich Pedro Lamy und Paul Dalla Lana in der Herrenfahrer-Wertung die beste Ausgangsposition. Ihr Mittelwert betrug 2:04,997 Minuten. Dahinter reihten sich mit einem Rückstand von 0,337 Sekunden die Ferrari-Recken François Perrodo und Emmanuel Collard ein. Den Bronzerang ergatterten Khaled Al Qubaisi und Patrick Long im Proton Porsche. Ihnen fehlten 0,412 Sekunden auf den Bestwert.