Handbike-Unfall: Alessandro Zanardi befindet sich in einem stabilen, aber kritischen Zustand

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Alessandro Zanardi ist schwer verunfallt | © BMW Presse

Bei einem Verkehrsunfall während eines Handbike-Rennens hat Alessandro Zanardi schwere Verletzungen davongetragen. Die Ärzte versetzten den beinamputierten Profisportler nach einer dreistündigen Operation in ein künstliches Koma. Der Zustand sei stabil, aber weiterhin kritisch.

Am Freitag machten die Bayerischen Motorenwerke die Pläne Alessandro Zanardis publik, im Herbst dieses Jahres wieder an einer GT3-Veranstaltung teilnehmen zu wollen. Noch am selben Nachmittag berichteten italienische Zeitungen über einen schweren Verkehrsunfall des beinamputierten Profisportlers. Die behandelten Ärzte in Siena teilten nun mit, der Zustand des Dreiundfünfzigjährigen sei stabil, gleichwohl kritisch.

Bei einem Staffelrennen hatte Zanardi die Kontrolle über sein Handbike eingebüßt, war in einem abschüssigen Straßenabschnitt auf die Gegenfahrbahn geraten und nach einem Überschlag mit einem entgegenkommenden Lastkraftwagen kollidiert. Medienberichte zufolge sei Zanardi am Unfallort noch ansprechbar gewesen. Die Rettungskräfte brachten Zanardi schließlich mit einem Hubschrauber nach Siena ins Krankenhaus.

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Die Ärzte diagnostizierten mehrere Knochenfrakturen und schwere Kopfverletzungen, versetzen Zanardi nach eine dreistündigen neurochirurgischen Operation in ein künstliches Koma. Eine Verschlechterung des Zustandes sei nicht ausgeschlossen. Weitere Informationen wollen die Ärzte am Montag bekannt geben. Unterdessen brachten zahlreiche Sportler im Netz ihr Betroffenheit zum Ausdruck.