ADAC GT Masters: T3 Motorsport tritt mit Bentley an

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Bentley kehrt ins ADAC GT Masters zurück | © T3 Motorsport

T3 Motorsport bringt im ADAC GT Masters eine Doppelstrategie zur Anwendung. Der Radebeuler Rennstall setzt in diesem Jahr nicht nur einen Audi R8 LMS, sondern auch einen Bentley Continental GT3 ein. Bislang steht lediglich Constantin Schöll als Pilot fest.

Wider Erwarten hat T3 Motorsport bekannt gegeben, in diesem Jahr mit einem Bentley Continental GT3 im ADAC GT Masters anzutreten. Somit kehrt die britische Nobelmarke nach dreijähriger Abwesenheit zurück in die nationale Sprintmeisterschaft. Zudem umfasst das Teilnehmerfeld nunmehr acht Fabrikate. Als Fahrer steht bislang nur GT4-Aufsteiger Constantin Schöll fest; das zweite Lenkrad ist noch vakant.

„Uns ist mit der Bekanntgabe des Bentley-Programms sicher eine Überraschung gelungen“, meint Teamchef Jens Feucht in einer Pressemitteilung. „Wir sind sehr stolz, Bentley als neuen Partner gewonnen zu haben und als einziges Team in Deutschland den Continental GT3 einsetzen zu können. Das Auto ist wirklich spektakulär. Auch wenn wir das erste Jahr mit dem Bentley als Lehrjahr sehen, bin ich mir sicher, dass er für viel Aufsehen sorgen wird.“

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Auch ADAC-Motorsportchef Thomas Voss freut sich über die Bentley-Rückkehr: „Gerade in diesen nicht einfachen Zeiten ist ein so renommierter Neuzugang ein starkes Statement für das ADAC GT Masters. Bentley ist eine Marke mit einer großen Motorsporttradition und eine Bereicherung für jede Rennserie. Mit Fahrzeugen von insgesamt nunmehr acht Herstellern bietet das ADAC GT Masters auch in diesem Jahr eine Markenvielfalt, die ihresgleichen sucht.“

Parallel zum Bentley-Programm setzt T3 Motorsport weiterhin einen Audi R8 LMS im ADAC GT Masters ein. Ins Cockpit hievt sich abermals Maximilian Paul. Sein Stallgefährte: Niels Langeveld, welcher in der zurückliegenden Saison bei Audi als FIA-WTCR-Werksfahrer unter Vertrag stand. „Wir wollen von den im Vorjahr mit dem R8 gemachten Erfahrungen profitieren und regelmäßig Top-Ten-Ergebnisse einfahren“, gibt Feucht als Saisonziel aus.

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