Silverstone: Bentley toppt kuriose Trainingssitzung

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Bentley wartet seit 2014 auf den Heimsieg | © Mark J Timms

Bentley fuhr in der ersten Trainingssitzung beim Heimspiel in Silverstone auf die erste Position. Bei schwierigen Bedingungen – die Strecke bot nur sehr wenig Grip – blieben die Zeiten knapp über der Zwei-Minuten-Marke. Beendet wurde das Training durch eine unfreiwillige Prozessionsfahrt der Teilnehmer.

Die Blancpain GT Series ist nach Silverstone weitergereist und die schnellste Rundenzeit auf dem Traditionskurs in Silverstone stellte Bentley auf. Jordan Pepper, Jules Gounon und Steven Kane fuhren bereits im zweiten Umlauf die Zeit von 2:00,009 Minuten. Andrea Bertolini für AF Corse war mit seinem Ferrari nur 0,049 Sekunden langsamer. Charlie Eastwood brachte den Aston Martin von TF Sport schon in Runde fünf auf Platz drei. Seine Zeit betrug 2:00,199 Minuten.

Auf dem britischen Asphalt war es am Samstagvormittag für die Teilnehmer schwierig, den passenden Grip zu finden. Daher blieben die Rundenzeiten überraschenderweise über der Zwei-Minuten-Marke. Die Vorjahressieger von R-Motorsport Maxime Martin, Matthieu Vaxivière und Matt Parry sortierten sich somit auf Rang sieben ein. Black Falcon beendete das Training an neunter Stelle, Rowe Racing auf den Plätzen dreizehn und siebzehn.

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Mehrfach unterbrach die Renndirektion das Training mit der roten Flagge, ausgelöst durch Dreher und Einschläge von Karim Ojjeh, Benjamin Goethe und Remon Vos. In das Kuriositätenkabinett gehört jedoch das Ende des Trainings. Nach einem Dreher von Jake Dennis im Aston Martin entschied sich die Rennleitung für die rote Flagge. Obwohl die Sitzung nicht wieder freigegeben wurde, wurde die Boxenampel auf Grün geschaltet. In Prozessionsfahrt mit fünfzig Kilometern pro Stunde legte der Großteil des Feldes so eine Runde auf dem Kurs zurück, um wieder in die Box zurückzukehren. Anschließend wurde das Training abgebrochen.