Oschersleben: Callaway Competition gewinnt nach nasser Schlussphase

204
Marvin Kirchhöfer beweist sein Können im Regen | © Manfred Muhr

Im ersten Rennen der neuen Saison im ADAC GT Masters ging der Sieg in Oschersleben an Callaway Competition. Marvin Kirchhöfer zog in einem kurzen Regenschauer auf Trockenreifen die Führung an sich und ließ ein Audi-Trio hinter sich. Polesitter Schütz Motorsport erreichte nach langer Führungsarbeit auf Platz fünf das Ziel.

Der Sieg im ersten Lauf des ADAC GT Masters ging an Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer in der Corvette C7.R GT3 von Callaway Competition. Das neue Duo startete von Position fünf in das Rennen und hielt stets Sichtkontakt zum Spitzenduo. Auf die Plätze dahinter kam ein Trio der Audi-Mannschaften HCB-Rutronik Racing, Mücke Motorsport und Land-Motorsport.

Den Start entschied Polesetter Marvin Dienst im Schütz-AMG eindeutig für sich. David Jahn in der RWT-Corvette hielt den Anschluss an Dienst und verfolgte ihn über die gesamte erste Rennhälfte. Auch nach den Boxenstopps konnten sich die Mannschaften nicht voneinander trennen. Den zweiten Teil des Rennens bestritten Aiden Read und Sven Barth für ihre Teams.

- Anzeige -

Rund zehn Minuten vor Rennende setzte jedoch ein kurzer Regenschauer ein, der für die Entscheidung sorgen sollte. Auf Trockenreifen kamen die Führenden ins Rutschen und mussten Kirchhöfer passieren lassen, der seine Corvette stark auf der Strecke hielt. Barth verlor beim Überholmanöver die Kontrolle über sein Auto und drehte sich. Auch Kelvin van der Linde, Christopher Haase und Dries Vanthoor schlüpften noch durch.

Die Titelverteidiger Robert Renauer und Herberth Motorsport erreichten den sechsten rang und sammelten damit wichtige Punkte auf dem Weg zum zweiten Titel. Hinter dem zweiten Land-Audi von Christopher Mies erreichte Barth das Ziel, dennoch reichte es zu Platz eins der Trophy-Wertung. HTP Motorsport und PROpeak Performance belegten die letzten Plätze der besten Zehn.

Mit dem neuen Punktesystem des GT-Masters in dieser Saison dürfen sich jedoch auch die fünf weiteren dahinter platzierten Teilnehmer über zählbares freuen. Klaus Bachler im Bernhard-Porsche ergattert den letzten Punkt. Der Sieg in der Juniorenwertung ging an Christopher Haase und Jeffrey Schmidt, die Rang drei in der Gesamtwertung holten.