Sebring: Spirit of Daytona Racing fährt auf die Poleposition

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Tristan Vautier fährt zur Rekordzeit | © Jake Galstad

Cadillac hat sich die Poleposition für die Zwölf Stunden von Sebring geholt. Tristan Vautier fuhr für das Team Spirit of Daytona zur Bestzeit in der Qualifikation. BMW steht auf der ersten Startposition der GTLM-Klasse. In der GTD-Klasse musste sich Christopher Mies im Land-Audi um eine halbe Sekunde gegen Spirit of Race geschlagen geben.

Mit marginalen Abständen wurde die Qualifikation für die Zwölf Stunden von Sebring ausgefochten. Tristan Vautier zog im Cadillac von Spirit of Daytona Racing das bessere Ende für sich und seine Stallgefährten Matt McMurry und Eddie Cheever. Mit 1:47,432 Minuten markierte er einen Streckenrekord für LMP2-Fahrzeuge und deren Derivate.

Lediglich 0,160 Sekunden trennten Olivier Pla auf Rang zwei von der Spitzenposition. Gemeinsam mit Vautier und Acura-Pilot Ricky Taylor setzte der Nissan-Lenker seine schnellste Rundenzeit in der vierten Runde. Taylor startet damit mit dem hochgehandelten Penske-Gespann um Helio Castroneves und Graham Rahal von Rang drei. Über 0,7 Sekunden Rückstand wies der zweite Acura um Juan Pablo Montoya auf.

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Für das Standard-LMP2-Lager gab es in der Qualifikation wenig zu holen. Die vier Oreca und zwei Ligier tummeln sich am Ende der Prototypen-Klasse. Noch am schnellsten unterwegs war Stephen Simpson (JDC-Miller Motorsports). Aber auch er hatte bereits 1,310 Sekunden Rückstand auf Rekordmann Vautier.

In der GTLM-Klasse scheint sich das Kräfteverhältnis nachhaltig umgekehrt zu haben. Connor de Phillippi erreichte für das BMW Team RLL die Poleposition in 1:55,839 Minuten. Platz drei ging an Teamkollege Jesse Krohn. James Calado im Risi-Ferrari auf Rang zwei musste sich um 0,058 Sekunden geschlagen geben. Die Daytona-Sieger Ryan Briscoe, Richard Westbrook und Scott Dixon landeten an vierter Stelle.

Auf der Poleposition der GTD-Klasse steht Daniel Serra mit dem Ferrari von Spirit of Race. Christopher Mies im Land-Audi fehlten am Ende 0,519 Sekunden auf Rang eins. Er konnte sich jedoch knapp vor Jack Hawksworth im Lexus RC-F GT3 platzieren.