Langstrecken-WM: Nimmt Toyota Personaländerungen vor?

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Modifiziert Toyota seinen Fahrerkader zur nächsten WM-Saison? | © Toyota Motorsport

Vollzieht das Toyota-Werksgespann während der Winterpause einen Personalwechsel in seinem Fahrerkader? Offenbar gilt José María López als Hauptanwärter auf einen Cockpitplatz der TMG-Mannschaft. Ebenfalls im Gespräch: Rebellion-Pilot Mathias Beche und Young Driver Ryo Hirakawa.

Vollstreckt die Toyota-Werksmannschaft zum Saisonende der Langstrecken-WM einen Personaltausch in ihrem Fahrerkader? Die Fachpresse handelt José María López als Hauptaspiranten auf einen Cockpitplatz. Vorgeblich hat der zweifache Tourenwagen-Weltmeister zu Beginn des Jahres bereits eine Probefahrt im TS050-Hybridprototyp unternommen. Möglicherweise ersetzt der Citroën-Pilot einen der Werksfahrer.

Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Anwärter im Gespräch: Neben Toyota-Young-Driver Ryo Hirakawa schielt offenbar auch Mathias Beche – aktuell bei Rebellion Racing unter Vertrag – auf ein Lenkrad bei TMG. Unterdessen versucht offenbar Alexander Wurz, seinen GP2-Schützlig Alex Lynn zu protegieren. Dieser nimmt auch am Rookie-Test in Bahrain teil. Ebenfalls auf dem Radar: Giedo van der Garde.

Die Führungsriege äußert sich hingegen nicht zu den Gerüchten. „Es ist noch zu früh, um über Fahrer zu sprechen“, beschwichtigt TMG-Vizepräsident Pascal Vasselon gegenüber Sportscar365. „Wir beenden zunächst die Saison, ehe wir über Tests reden. Eine Rochade sei dennoch vorstellbar: „Es könnte passieren. Es ist nichts, was wir ausschließen.“ Im Vordergrund stehe allerdings die Diskussion um ein drittes Fahrzeug in Spa-Francorchamps und Le Mans.