IMSA: Porsche-Team zieht sich aufgrund der BoP zurück

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Alex Job Racing nimmt einen Wagen aus dem Wettbewerb | © IMSA

Alex Job Racing streicht für das Wheathertech-Auto in der IMSA SportsCar Championship die Segel. Am Mittwoch bekannte das Team, dass es aufgrund der nachteiligen Balance of Performance nicht an den restlichen Rennen der IMSA-Serie teilnehmen werden. Der Schwesterwagen bleibt jedoch im Wettbewerb.

Wheathertech Racing, welches von Alex Job Racing operiert wird, wird an keinem weiteren Rennen der IMSA SportsCar Championship teilnehmen. Dies verkündete die Mannschaft aus Florida am gestrigen Abend. Grund sei die Balance of Performance, welche nach Ansicht der Verantwortlichen den Porsche 911 GT3 R benachteilige.

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„Wir haben uns entschieden den Wheathertech-Porsche vom Rest der IMSA-Saison zurückzuziehen“, gibt Teamchef Alex Job in einer Mitteilung bekannt. „Die Entscheidung wurde einzig aufgrund der Performance und den Aussichten für den Porsche auf den verbleibenden Strecken gefällt. Der Schluss basiert auf der gezeigten Leistung in den vergangenen acht GTD-Rennen und den möglichen Änderungen der BoP durch unser Engineering-Team und die IMSA.“

Pilot Cooper MacNeil liegt derzeit auf Platz acht der Gesamtwertung und hat keine Chance mehr auf die Meisterschaft, welche er in den vergangenen Jahren zweimal gewinnen konnte. In dieser Saison stand er noch kein einziges Mal auf dem Podest. Der Schwesterwagen unter dem Namen Team Seattle ist von der Entscheidung nicht betroffen. Mario Farnbacher und Alex Riberas, welche bereits einen Sieg und ein Podium einfuhren, werden auch die restlichen Rennen bestreiten.