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Daniel Stauche

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Die Diskussionen nach dem Rennen in Mid-Ohio bekommen neuen Zündstoff. Den LMP1-Piloten Klaus Graf und Chris Dyson werden die Punkte für das Rennen aberkannt.

Als letzter Tagesordnungspunkt standen in der Steiermark die beiden Zeittrainings für die Rennen der ADAC GT Masters auf dem Plan. Im ersten Anlauf schafften die Gebrüder Stuck den Sprung auf die vorderste Startposition, im zweiten Rennen werden Florian Stoll und Thomas Jäger das 40 Wagen umfassende Feld anführen.

Mit dem Team Porsche Napleton Racing, kurz PNR, erhält die American Le Mans Series für das vierstündige Rennen in Road America Zuwachs in der GTC-Klasse für GT3-Cup-Porsche. Die Verpflichtung von Dominik Farnbacher seitens PNR als zweiten Fahrer setzte einen weiteren Paukenschlag.

Mit einem „Promoter-Test“ begann das Rennwochenende für die 33 zur Mid-Ohio Sports Car Challenge angetretenen Gespanne bereits früher als gewohnt. Dies nutzte Guy Smith im Dyson-Racing-Lola-Mazda, um ein großes Ausrufezeichen in Richtung der Erzrivalen von Cytosport zu senden. Jene traten jedoch nicht zum Testen an.

Nach einer turbulenten Anfangsphase hat sich der 24-Stunden-Klassiker in den Ardennen zum Beginn der Nacht etwas beruhigt. Die Turbulenzen wurden durch zwei Safety-Car-Phasen, die das Feld zwischenzeitlich wieder zusammenschoben, weiter verstärkt. Somit ist der Sprint eingetreten, der von vielen vorhergesagt wurde.

Das zwanzigminütige neblige Warm-up am Morgen gab einen weiteren Vorgeschmack auf den 24-Stunden-Klassiker, der am heutigen Nachmittag um 16.00 Uhr gestartet wird. Mit dem KRK-SLS fand in der fünften Trainingssitzung das fünfte Gespann den Weg auf Platz eins.

Es war sein letztes großes Projekt, das letzte große Rennen, bevor Hans-Joachim Stuck von der großen Bühne des internationalen Motorsports abtritt. Zum Abschied erfüllte sich die Motorsport-Koryphäe seinen größten Wunsch, ein Rennen gemeinsam mit seinen beiden Söhnen.

Nach exakt zwölf Stunden hat sich das favorisierte Team von Manthey-Racing auf der führenden Position eingenistet. Mit den Verfolgerplätzen müssen sich derzeit Fabrikate von Mercedes, Audi und BMW zufrieden geben. Deren Lage ist jedoch alles andere als aussichtslos.

Das Zeittraining zum vierten VLN-Lauf der Saison 2011 wurde bereits vorzeitig nach einem Unfall im Bereich Metzgesfeld beendet, da die Bergungsarbeiten voraussichtlich etwas länger dauern. Durch den Abbruch gab es keinen Schlussspurt auf die Poleposition, dies sicherte dem Pinta Racing-Porsche die beste Ausgangsposition für das Rennen.

Durch eine harte Strafe während der ersten Rennhälfte, verhängt von der Rennleitung, ist das Klassement erheblich durcheinandergewürfelt. Nach 18 absolvierten Rennrunden führt demnach der Cup-Porsche von Kai Riemer und Rodney Forbes.

Erstmals in einer Saison wird zweimal ein Rennen über die Distanz von sechs Stunden gestartet. Am heutigen Tage ist es zum ersten Mal so weit. Das Rennen stellt den dritten Wertungslauf der VLN im Jahre 2011 dar und wird von 201 Teilnehmern in Angriff genommen.

Das Rekordstarterfeld von 219 Fahrzeugen begab sich bei sonnigem Frühlingswetter  für eineinhalb Stunden auf die Jagd nach der besten Startposition, ob in der jeweiligen Klasse oder der Gesamtwertung. Um 12 Uhr am heutigen Nachmittag startet das vierstündige Rennen auf der VLN-Variante des Nürburgrings.

Die Fans erlebten ein dicht gedrängtes Feld an der Spitze des Zeittrainings zum ersten Lauf der dies-jährigen Langstreckenmeisterschaftssaison auf dem Nürburgring. Das hochklassig mit Fahrern und Rennwagen besetzte Klassement, mit 181 Startern, bietet wieder eine große Markenvielfalt für das vierstündige Rennen, das um 12 Uhr gestartet wird.

Nachdem der Lola-Aston Martin von Cytosport die schnellsten Runden in beiden Trainings fuhr, konnten sich im Qualifying beide Dyson-Lola vor den von den Deutschen Klaus Graf und Lucas Luhr gesteuerten LMP1-Prototyp setzen.

Auch in der zweiten Trainingssitzung war der LMP1 aus dem Team Cytosport nicht von der Spitze zu verdrängen. Diesmal wurde die Bestzeit von Klaus Graf herausgefahren. Unter bedecktem Himmel erwiesen sich die Rivalen von Dyson Racing ebenfalls in Topform.

Nach zwölfwöchiger Le-Mans-Pause nimmt die ALMS als zweite der Le-Mans-Serien ihren Rennbetrieb wieder auf. Im ersten Training zum Northeast Grand Prix im Lime Rock Park setzte Lucas Luhr im Muscle Milk-Aston Martin die erste Bestzeit des Wochenendes, bevor die rote Flagge die Sitzung beendete.

Mit der Bestzeit im 20-minütigen Qualifikationstraining sicherte sich Anthony Davidson im Peugeot 908 die beste Startposition für das Rennen am morgigen Sonntag. Es ist bereits die dritte Poleposition für Peugeot in der diesjährigen ILMC-Saison.

Auf abtrocknender Strecke begaben sich die 49 Protagonisten ein letztes Mal auf die Strecke, bevor es zur Mittagszeit in der Qualifikation ernst wird. In der dritten Trainingssitzung konnte Audi erstmals in Imola eine Trainingsbestzeit verzeichnen, nachdem in den ersten beiden Trainings jeweils Peugeot die Spitze auf dem Zeitentableau bestimmte.

Mit ihren Rennen in Sepang, Magione und Brands Hatch fanden die nationalen GT-Rennserien in Japan, Italien und Großbritannien ihre Fortsetzung. Für einige Fahrer ging somit nach den vielen Eindrücken in Le Mans das alltägliche Renngeschehen weiter.

Das im US-Bundesstaat New York beheimatete ALMS-Team Dyson Racing plant den Einsatz eines zweiten Lola-LMP1-Coupés ab dem nächsten Rennen im Lime Rock Park. Im Gegensatz zum Wagen mit der Startnummer 16 im G-Oil-Look wird der Zweitwagen die Farben des Hauptsponsors Oryx tragen.

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