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Daniel Stauche

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Mit ihren Rennen in Sepang, Magione und Brands Hatch fanden die nationalen GT-Rennserien in Japan, Italien und Großbritannien ihre Fortsetzung. Für einige Fahrer ging somit nach den vielen Eindrücken in Le Mans das alltägliche Renngeschehen weiter.

Das im US-Bundesstaat New York beheimatete ALMS-Team Dyson Racing plant den Einsatz eines zweiten Lola-LMP1-Coupés ab dem nächsten Rennen im Lime Rock Park. Im Gegensatz zum Wagen mit der Startnummer 16 im G-Oil-Look wird der Zweitwagen die Farben des Hauptsponsors Oryx tragen.

In der neu formierten Grand Tourismo-Riege, der ehemaligen GT2, rollten insgesamt 28 Fahrzeuge an den Start. Davon in der Unterkategorie der Profis 18 Wagen und bei den Amateuren zehn. Trotz einer fast verloren geglaubten Führung nach anfänglicher Überlegenheit triumphierte Corvette in beiden Divisionen.

Mit dem zweiten Qualifikationstraining am frühen Abend fand die Zeitenjagd in Le Mans ihre Fortsetzung. Die zwei Stunden Training, bei abkühlenden Temperaturen, wurden von den Teilnehmern zur weiteren Rennvorbereitung verwendet oder um sich die beste Startposition zu sichern.

Für die Teilnehmer der 79. Auflage des 24 Stunden-Rennens im Département Sarthe hat mit dem ersten Qualifikationstraining die heiße Phase vor dem Rennen begonnen. Die 56 Protagonisten trafen sich zu nächtlicher Stunde, um den Kampf um die besten Startplätze zu beginnen.

Auch in diesem Jahr stellt die Klasse LMP2 wieder die zweitschnellste Kategorie nach den LMP1. Bei den kleineren Prototypen scheint mehr denn je der Motor ausschlaggebend für den Sieg zu sein. In den vorangegangenen LMS- und ILMC-Läufen zeichnete sich in dieser Hinsicht ein Vorteil für Nissan ab.

Nachdem die jeweils ersten Rennen beider Rennserien noch im Trockenen über die Bühne gingen, ließ der Regengott die zweiten Durchgänge bei nassen Verhältnissen stattfinden. So gewann in Assen erst eine Corvette, dann der skurrile Praga und in italienischen Gefilden zuerst ein Porsche und im zweiten Lauf ein Lamborghini.

Lucas Luhr und Klaus Graf gewannen im Muscle Milk-Aston Martin nach zwei Stunden auf den Straßen Kaliforniens ihr erstes Saisonrennen. In der GT-Klasse setzte sich der Pole-Setter, wie auch in den restlichen Kategorien, nach einem wahren Thriller gegen die Kontrahenten durch.

Die Qualifikation auf dem kalifornischen Straßenkurs bot in den Klassen zwei knappe und zwei deutliche Entscheidungen. Knapp ging es in den Klassen LMP1, trotz nur zwei Fahrzeugen, und erwartungsgemäß in der GT aus. In den Klassen LMPC und GTC konnten die Polesetter den Rest des Feldes deutlich distanzieren. Aus der LMP2-Kategorie trat kein Wagen im Qualifying an.

In der einzigen Trainingseinheit auf dem kalifornischen Straßenkurs zum zweiten Lauf der diesjährigen American Le Mans Series Saison konnte der von Dyson Racing eingesetzte Lola B09/86 die beste Zeit markieren. In der GT-Pro Kategorie wechseln die Fahrzeuge munter ihre Positionen.

In dreieinhalb Wochen wird beim offiziellen Testtag für die 24 Stunden von Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe auch ein Lola-Aston Martin mit von der Partie sein. Eingesetzt wird der Wagen vom belgischen Team Kronos Racing.

Rebellion auf dem Vormarsch: Neel Jani nahm den Schwung aus dem letzten Training mit in die Qualifikation und holte für Rebellion-Toyota die erste Poleposition der LMS-Geschichte. Pla und Collard waren dem Rebell jedoch dicht auf den Fersen, während Aston Martin nahezu deklassiert wurde.

Wie auch im vergangenen Jahr findet das Saisonfinale des ILMC, der in diesem Jahr sieben Läufe umfasst, im chinesischen Zhuhai statt. Dank einer Einigung zwischen dem ACO und den Streckenbetreibern wird das sechsstündige Rennen am 12. November ausgetragen.

Sechs Stunden sind gefahren, und es befinden sich noch 57 Autos im Rennen. An der Spitze zeichnete sich lange Zeit der erwartete Kampf zwischen Audi und Peugeot ab, bevor sich die Führenden berührten. In der GTE-Klasse tobt weiter der Kampf um die Führung.

Am kommenden Wochenende findet das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring statt. Da das Rennen über diese lange Distanz geht, werden drei statt zwei Piloten pro Fahrzeug hantieren. Im Folgenden ein kleiner Überblick über die dritten Fahrer in den Prototypenklassen LMP1, LMP2 und LMPC.

Am heutigen Vor- und Nachmittag Ortszeit fanden abermals zwei Testsitzungen in Vorbereitung des Zwölf-Stunden-Rennens am Samstag auf dem Plan. Beide Einheiten dauerten jeweils eine Stunde. Ein kleiner Überblick über die Ergebnisse der Tests.

Das Quifel-ASM Team präsentierte sich vergangene Woche am Teamsitz in Lissabon für die kommende Saison. Beim Material, den Fahrern, den Reifen und den Technikern setzt man auf altbewährtes, nur die Klasse wird erstmals eine andere sein.

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