Monza: Garage 59 gewinnt den Saisonauftakt

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Garage 59 gewinnt die Drei Stunden von Monza knapp vor HTP Motorsport | © Vision Sport Agency

Rob Bell, Côme Ledogar und Shane van Gisbergen haben das erste Rennen der Blancpain-GT-Langstreckenserie im königlichen Park zu Monza gewonnen. Mit lediglich 0,341 Sekunden Vorsprung kam das McLaren-Trio vor dem HTP-Mercedes von Dominik Baumann, Maximilian Buhk und Jazeman Jaafar ins Ziel.

McLaren und das neu geformte Einsatzteam Garage 59 haben das erste Rennen der SRO-GT-Langstreckenserie in Monza gewonnen. Rob Bell, Côme Ledogar und Shane van Gisbergen erreichten das Ziel nur knapp vor dem Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport. Die britische Truppe legte den Grundstein für den Sieg nach drei Stunden mit einem schnellen ersten Boxenstopp.

Gestartet wurde der 650S von Bell von der fünfzehnten Position, nachdem sich die GT3-Elite im Zeittraining am Morgen innerhalb marginaler Abstände um die Startplätze balgte. In der ersten Stunde arbeitete sich der Brite aber an die Spitzengruppe heran. Dominik Baumann im HTP-Mercedes fuhr hingegen von der Poleposition los, musste sich jedoch gegen Daniel Keilwitz im Black-Pearl-Ferrari zur Wehr setzen.

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Somit ging es für Keilwitz in Führung zur Box, dahinter folgten Nissan und Bentley. Während sich die Konkurrenz Fehler leistete, schickte die Mannschaft von Bas Leinders seinen Sportwagen auf Rang eins zurück auf den Kurs und Ledogar hielt die Spitzenposition. Nach den letzten Boxenstopps fand sich Maximilian Buhk am Heck von van Gisbergen wieder.

In der Schlussstunde suchte der AMG-Pilot vergeblich einen Weg am Neuseeländer vorbei. Somit gewinnt das Trio für McLaren den Auftakt in die Langstreckenserie im königlichen Park vor Baumann, Buhk und Jazeman Jaafar. Dahinter konnte sich Bentley an Nissan vorbeischieben, Andy Soucek, Maxime Soulet und Wolfgang Reip beendeten somit das Rennen als Dritte.

Die Tabellenführer Laurens Vanthoor und Frédéric Vervisch im Audi erwischten dagegen einen schlechten Tag. Naturgemäß liegt dem Audi R8 LMS der Kurs in Monza nicht, womit sie sich im Mittelfeld abmühen mussten. Darüber hinaus kassierte Vanthoors jüngerer Bruder Dries eine Durchfahrtsstrafe wegen eines Feindkontaktes. Rowe Racing musste beide BMW M6 GT3 schon vorzeitig aus dem Wettbewerb nehmen.