VLN-Boxengasse: Olli Martini appelliert an Zuschauer

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Olli Martini kritisiert das Verhalten einiger Fans in der Box | © Ralf Kieven

Um die Besucherfreundlichkeit bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft auch in Zukunft sicherzustellen, appelliert Olli Martini an diejenigen Fans, welche sich in der Boxengasse zuweilen nicht an die Regel halten. Diese Minderheit von „0,1 Prozent“ fordert der Streckensprecher zu „mehr Ein- und Rücksicht“ auf.

Streckensprecher Olli Martini richtet einen mahnenden Appell an einige Besucher am Nürburgring, um die Zuschauerfreundlichkeit in der VLN-Langstreckenmeisterschaft zu erhalten. Anlass der eindringlichen Bitte: die Diskussion um die „ominöse rote Linie“, welche die Garagen von der Boxengasse abgrenzt. Diesen Strich dürfen Fans während der Qualifikation und des Rennens nicht übertreten.

„99,9 Prozent aller Besucher wissen und verstehen das, sie verhalten sich vernünftig“, betont Martini in seiner Racing-News-Kolumne. Gleichwohl ignorierte offenbar eine Minderzahl der Zuschauer diese Regel in der Vergangenheit. „Die restlichen 0,1 Prozent bitte ich an dieser Stelle nochmals um mehr Ein- und Rücksicht – damit sie das tolle Konzept der Fan-Nähe in der VLN auf lange Sicht nicht gefährden.“

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Angesichts der Brände bei Boxenstopps zogen die Veranstalter zuletzt eine Verschärfung der Vorschriften in Betracht. Aber: Nach dem Dafürhalten Martinis „bedeutet das nichts anderes, als eine immer schon bestehende Regel konsequent anzuwenden“. Denn: „Jenseits dieser roten Linie ist es für die Besucher nicht nur saugefährlich, dort behindern sie auch die Teams stark bei ihrer schnellen Boxenarbeit.“

Der Mahnruf Martinis zweckt indes auf den Erhalt der Fankultur am Ring ab, da den Zuschauern in der Eifel vergleichsweise viele Freiheiten eingeräumt würden. „Die VLN ist zuschauerfreundlich, in der VLN wird nicht nur von Fan-Nähe gesprochen, sie wird dort auch gelebt“, kehrt Maritini hervor. „Der Fan ist nicht nur nah dabei, er darf auch mittendrin sein: in den Boxen, in der Boxengasse, sogar bei der Startaufstellung.“

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