ADAC GT Masters: T3 Motorsport wechselt zu Lamborghini

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T3 Motosport wechselt in der GT3-Kategorie zu Lamborghini | © ADAC Motorsport

T3 Motorsport hat für die Saison 2021 neue Fahrzeuge im Gepäck. Das Team vollzieht im Winter den Wechsel zu Lamborghini. Ganze drei Huracán GT3 sollen im ADAC GT Masters zum Einsatz kommen. Als Piloten wurden bereits Maximilian Paul und Hugo Sasse bestätigt. Sasse wird bei seinem Debüt 17 Jahre alt sein.

In der kommenden Saison des ADAC GT Masters wird T3 Motorsport auf das Material von Lamborghini wechseln. Nach zwei Jahren mit Audi und zusätzlich einem Bentley in der Saison 2020 ist es damit das dritte Fabrikat für das Team aus Sachsen. Bereits länger bekannt ist, dass das Team von Jens Feucht die Fahrzeuganzahl von zwei auf drei erhöhen möchte.

Der Teamchef freue sich auf die Zusammenarbeit mit der italienischen Sportwagenmarke: „Der Huracán GT3 Evo ist ein spektakuläres Auto und hat nicht nur im ADAC GT Masters schon viele Erfolge gefeiert. Nachdem wir in diesem Jahr erstmals zwei Fahrzeuge eingesetzt haben, wollen wir in der nächsten Saison zum ersten Mal drei Autos an den Start bringen. Davon versprechen wir uns mehr Daten, die uns helfen sollen, unseren Aufwärtstrend fortzusetzen. Wir werden auch 2021 ein Hauptaugenmerk auf die Förderung junger Piloten legen.“

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Damit sind für die kommende Saison bereits sieben Huracán im ADAC GT Masters bestätigt. Das Grasser Racing Team, seit dem Ausstieg des Team Rosberg der einzige Lamborghini-Vertreter, hat vier Autos für 2021 im Gepäck.

Im Cockpit bei T3 Motorsport wird Maximilian Paul für sein drittes Jahr zurückkehren. In der Juniorenwertung belegte er 2020 den siebten Platz. Daneben steigt Hugo Sasse aus der ADAC GT4 Germany in die GT3-Klasse auf. „Es kommt am Anfang vor allem darauf an, viel zu lernen. Daher ist es schwierig, jetzt schon Ziele zu definieren. Die GT3-Autos sind deutlich schneller und haben eine ausgefeiltere Aerodynamik. Dank der ADAC GT4 Germany kenne ich jedoch bereits die Strecken und die Abläufe der Rennwochenenden“, so der 16-jährige Sasse.