Sebring: BMW einigt sich mit IMSA auf „angemessene BoP-Einstufung“

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BMW haderte in Daytona mit der Balance of Performance | © BMW Presse

Angesichts des Resultates bei den 24 Stunden von Daytona bemängelte BMW Motorsport die Einstufung des neuen Achters durch die Balance of Performance. Nun habe sich der Konstrukteur aus München mit den IMSA-Organisatoren auf eine „angemessene BoP-Einstufung“ für die Zwölf Stunden von Sebring geeinigt.

Nach den 24 Stunden von Daytona ist BMW Motorsport mit dem Anliegen an die IMSA-Organisatoren herangetreten, die Balance of Performance der GTLM-Wertung nochmals zu überprüfen. In einer Kurzstellungnahme teilte der Münchner Konstrukteur schließlich mit, die beiden Parteien seien übereingekommen, für die Zwölf Stunden von Sebring eine „angemessene BoP-Einstufung“ auszuarbeiten.

Darüber hinaus betonte die Rennsportabteilung der Bayerischen Motorenwerke, die Zusammenarbeit mit der IMSA sei in der Vergangenheit stets „sehr positiv und konstruktiv“ gewesen. Zudem betrachtet BMW Motorsport die Einstufung durch die Balance of Performance als „elementaren Bestandteil“ des globalen Sportwagenwettbewerbs und wolle die „produktiven und offenen Gespräche“ mit der IMSA fortführen.

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Faktisch war der neue BMW M8 GTE bei den 24 Stunden von Daytona außerstande, mit den rivalisierenden Abordnungen von Corvette, Ferrari, Ford und Porsche zu konkurrieren. Letztlich belegten Jesse Krohn, John Edwards, Nick Catsburg und Augusto Farfus Klassenrang sieben. Die Stallgefährten Alexander Sims, Connor De Phillippi, Bill Auberlen und Philipp Eng wurden Letzte. Es stellt sich allerdings die Frage, inwieweit das BoP-Korrektiv versagte oder der Achter schlichtweg nicht wettbewerbsfähig ist.