Bathurst 12: Erste Teilnehmer schreiben sich ein

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Richard Gartner startet mit einem Lamborghini Gallardo in Bathurst | © Australian GT

Mittlerweile haben sich bereits die ersten Mannschaften für das nächstjährige Zwölf-Stunden-Rennen von Bathurst eingeschrieben. Black Swan Racing und Richard Gartner planen einen GT3-Einsatz, während Brookspeed mit einem Zwei-Wagen-Gespann an der GT4-Wertung teilnimmt. Die Early-Bird-Frist endete am Donnerstag.

Am vergangenen Donnerstag endete die Frist, um sich mit einer Early-Bird-Nennung zu günstigeren Konditionen für das Zwölf-Stunden-Rennen von Bathurst einzuschreiben. Obwohl solch eine Nennung einer beinahe halbjährigen Vorausplanung bedarf, haben einige Mannschaften bereits offiziell mitgeteilt, an der Kraftprobe auf dem Mount Panorama Circuit im Februar teilzunehmen.

Zuletzt bestätigte Black Swan Racing, mit einem Porsche 911 GT3 R beim halbtägigen Wettstreit in New South Wales zu starten. Die dreiköpfige Besatzung rekrutiert sich aus David Calvert-Jones, Jeroen Bleekemolen und Teamchef Tim Pappas. Normalerweise tritt das Gespann aus aus Colorado in der World Challenge an. Ebenfalls auf der Agenda in diesem Jahr: das neue Acht-Stunden-Rennen in Laguna Seca, das in diesem Jahr den Kalender Intercontinental GT Challenge erweitert.

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Derweil plant Richard Gartner einen Aufstieg innerhalb des Klassensystems der Zwölf Stunden von Bathurst. Bei der diesjährigen Auflage pilotierte der Athlet aus Sydney einen Porsche GT3 Cup, nun erfolgt der Wechsel zur Marke Lamborghini. Das ausgewählte Modell: ein Gallardo LP560 GT3. Allerdings konkurriert Gartner nicht mit den Werken, sondern meldet sich für die Amateurwertung an.

Brookspeed führt wiederum sein Engagement in der GT4-Klasse fort. Die Equipe aus dem Vereinigten Königreich stemmt neuerlich den Einsatz zweier Porsche Cayman GT4 MR. Die sechs Cockpitplätze sind bis dato allerdings noch vakant. In dieser Saison erstritt Brookspeed sowohl die Silbertrophäe als auch die Bronzemedaille der GT4-Liga. Die Organisatoren teilten indes mit, bereits acht Einschreibungen für die zweitstärkste Fahrzeugklasse empfangen zu haben.

Darüber hinaus gedenkt Grove Racing aus Melbourne, neuerlich mit einem Porsche 911 GT3 Cup an den Start zu gehen. Die Fahrermannschaft setzt sich dabei aus dem Vater-Sohn-Ensemble Stephen und Brenton Grove zusammen. Nach einem Ausfall während der Frühphase des zwölfstündigen Rennens verfolgt Grove Racing im nächsten Jahr das Ziel, das Stockerl der Cup-Wertung zu erklimmen.