ADAC GT Masters: Herberth Motorsport engagiert Sven Müller

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Sven Müller startet für Herberth Motorsport im ADAC GT Masters | © Herberth Motorsport

Sven Müller gibt in diesem Jahr sein Debüt im ADAC GT Masters. Denn Herberth Motorsport hat den Porsche-Werksfahrer für die Fortsetzung seines Programms engagiert. Dessen Stallgefährte: Teamchef Robert Renauer, welche das ambitionierte Ziel deklariert, den Titel zu gewinnen.

Herberth Motorsport hat Sven Müller für die Fortsetzung des Engagements im ADAC GT Masters verpflichtet. Der Porsche-Werksfahrer formiert gemeinsam mit Teamchef Alfred Renauer das diesjährige Pilotengespann. Nach einem fünften Rang im Fahrerklassement während der zurückliegenden Saison gibt die Equipe aus Jedenhofen ein ehrgeiziges Ziel aus: den Gewinn des Meistertitels.

Die Kernstrategie sei, an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen, jedoch die Fehler zu minimieren. „Wir wollen auf jeden Fall um den Titel mitfahren“, betont Renauer in einer Presseaussendung, der seine Ambitionen auf die Resultate im Vorjahr stützt. „Wir haben 2016 schon gute Ergebnisse erzielt, unter anderem zwei Siege. Leider waren aber auch ein paar Rennen ohne Punkte dabei. Wenn wir die Ausfälle vermeiden, haben wir sicher eine gute Chance.“

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Auch Neuzugang Müller fiebere seinen Einsätzen entgegen. „Ich freue mich riesig auf die bevorstehende Saison. Das ADAC GT Masters gehört in meinen Augen zu den stärksten GT3-Serien der Welt“, bewertet Müller das Wettbewerbsniveau in der deutschen GT-Meisterschaft. „Außerdem treffe ich im Team von Herberth Motorsport auf meinen alten Ingenieur, mit dem ich in den Porsche-Markenpokalen viele Erfolge erzielt habe.“

Ein Ausstieg aus dem ADAC GT Masters habe unterdes nicht zur Debatte gestanden. „Es war überhaupt keine Frage“, bekräftigt Renauer. „Im Prinzip war schon im November 2016 klar, dass wir erneut antreten werden. Auch die Auto-Fahrer-Konstellation haben wir sehr schnell geklärt.“ Nach seiner Überzeugung offeriere das ADAC GT Masters einerseits eine „gute Vermarktungsplattform“, andererseits träten die „weltweit besten GT3-Piloten“ gegeneinander an.

Ehe am letzten Aprilwochenende die diesjährige ADAC-GT-Masters-Saison beginnt, stehen für Herberth Motorsport zuvor ein umfangreiches Einstellfahrten auf der Agenda. „Anfang Februar wird die Vorbereitung des Fahrzeugs abgeschlossen sein“, erläutert Renauer. „Mitte Februar testen wir eine Woche in Portimão, außerdem folgen weitere Tests in Mugello und Barcelona. Anschließend folgt auch schon der offizielle Vorsaisontest des ADAC GT Masters.“

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