Dubai: Die Nebenschauplätze in der Wüste

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Vielfalt im Teilnehmerfeld der 24 Stunden von Dubai | © Bovi Motorsport, Vortex SAS, RJN Motorsport und Ralf Kieven

Mittlerweile ist das Dubai Autodrome beim Saisonauftakt im Januar stets zum Zerbersten gefüllt. Die Anzahl der Teilnehmer streift bereits die Marke zur dreistelligen Dimension. Das Hauptgewicht liegt zwar auf der A6-Spitzenklasse, aber darüber hinaus existieren acht weitere Wertungen. Eine Zusammenschau.

SPX: Eldorado für Exoten und Markenpokalrenner

Allerwärts erschallt das Lamento, der GT-Sport habe durch das GT3-Einerlei seine Vielfältigkeit eingebüßt. In mancher Hinsicht muss man dieser Kritik beipflichten. Schließlich sind Exoten weitgehend aus den Fahrerlagern verschwunden. Aber es existieren noch Nischen, wie die SPX-Kategorie. Eine Skurrilität: der Vortex 1.0. Sowohl GPC Motorsport als auch Vortex selbst starten mit jeweils einem Exemplar dieses Vehikels.

Die Konkurrenz: Fach Auto Tech mit einem Porsche 991 Cup MR – und prominenten Personal. Denn Neunelfer-Experte Martin Ragginger springt den Eidgenossen Thomas Fleischer, Peter Joos, Marcel Wagner und Heinz Bruder bei. Außerdem sind Leipert Motorsport sowie die GDL-Racing-Abordnungen aus Asien und dem Nahen Osten mit jeweils einem Lamborghini Huracán Super Trofeo mit von der Partie – letztere mit Pierre Ehret.

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991: Elfermonotonie der 991-Generation

Seit alters her sind Sportwagen der Marke Porsche ein integraler Bestandteil von Langstreckenrennen. Bei der Kraftprobe im Dubai Autodrome existiert eine Sonderklasse exklusiv für das Modell 991 Cup. In dieser Wertung tritt Race:pro Motorsport gegen Black Falcon, HRT Performance, APO Sport, Olimp Racing mit dem ehemaligen Formel-1-Athleten Robert Kubica, ProSport Performance, Molitor Racing, MSG Motorsport und Duel Racing an.

SP2: Silhouetten versus GT-Sportwagen

Die SP2-Division stellt gleichsam ein – großenteils – leistungsschwächeres Äquivalent der SPX-Liga dar. VDS Racing Adventures konkurriert in dieser Sparte mit Vortex V8 und Bovi Motorsport um die Siegertrophäe. Die unkonventionellen Einsatzgeräte: ein Marc Focus V8, ein GC Automobile GC 10 V8 sowie ein Brokernet Silver Sting. Außerdem startet Reiter Engineering mit seinem KTM X-Bow.

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Selbstverständlich kommt auch die SP2-Klasse nicht ohne Porsche-Beteiligung aus. SpeedLover ist mit zwei Neunelfern des Typs 991 Cup zugegen. Darüber hinaus begibt sich die Truppe von Besaplast Racing mit einem Audi TT RS nach Vorderasien. Die heterogene Besatzung bei der Machtprobe zur Saisoneröffnung: Franjo Kovac, Philip Geipel, Cora Schumacher und Milenko Vukovic.

SP3: Erstarkende GT4-Riege in der Wüste Dubais

Ohne jeden Zweifel: Die GT4-Klasse prosperiert. Der derzeitige Boom findet seinen Niederschlag auch im diesjährigen Startfeld des 24-Stunden-Langsteckerennens von Dubai nieder. Nach der A6-Spitzenklasse ist die SP3-Wertung die teilnehmerstärkste Kategorie. Insgesamt zwanzig Nennungen hat die Creventic-Agentur empfangen. Eine Majorität bildet die Porsche-Fraktion mit dem Modell Cayman GT4 Clubsport MR.

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