Bahrain 12: 2 Seas Motorsport dominiert und siegt

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McLaren war bei den Zwölf Stunden von Bahrain siegreich | © Gulf 12 Hours

2 Seas Motorsport hat bei den Zwölf Stunden von Bahrain einen dominanten Sieg davongetragen. Niemand vermochte, Isa Bin Abdulla Alkhalifa, Ben Barnicoat und Martin Kodrić im zweiten Durchlauf entgegenzutreten. Dinamic Motorsport holte den Silberpokal und den Pro-Am-Erfolg.

Die Covid-19-Pandemie bringt die ein oder andere Merkwürdigkeit im Rennsport mit sich. Zuletzt an diesem Wochenende: Die Organisatoren verlegten das Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi, welches bislang mit dem Veranstaltungsnamen Gulf 12 Hours auf dem Yas Marina Circuit stattfand, auf den Bahrain International Circuit in Sakhir. Das Teilnehmerfeld des Langstreckenwettstreits im Königreich am Persischen Golf umfasste zwölf Sportwagen.

Schlussendlich reklamierte 2 Seas Motorsport einen dominanten Gesamterfolg für sich. Geriet das McLaren-Gespann während des ersten der beiden sechsstündigen Wettbewerbssegmente noch wegen technischer Gebrechen in Bedrängnis, eilten Isa Bin Abdulla Alkhalifa, Ben Barnicoat und Martin Kodrić im nachfolgenden Durchgang davon. Demgegenüber war den Stallgefährten – die einzigen Kontrahenten in der Profiwertung – kein Erfolg beschieden.

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Bereits in der Frühphase der Wettfahrt mussten Ed Jones, Lewis Williamson und Dylan Pereira aufgrund von Antriebsproblemen den Rückzug antreten. Das McLaren-Trio fuhr lediglich sechsundzwanzig Runden. Gesamtzweite wurden wiederum die Porsche-Piloten Roberto Pampinini, Mauro Calamia und Stefano Monac. Dadurch gewann Dinamic Motorsport zugleich die Pro-Am-Wertung in Bahrain.

Die Bronzemedaille hängten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Ian Loggie, Chris Froggatt und Callum Macleod um, welche für Ram Racing im Einsatz waren. Derweilen trat Kessel Racing in der Amateurkategorie ohne Konkurrenz an. Das Ferrari-Quartett Murat Cuhadaroglu, Francesco Zollo, David Fumanelli und Emanuele Tabacchi belegte letztlich Gesamtplatz sechs. Die GT4-Division gewann die Scuderia Villorba Corse mit der Mercedes-AMG-Besatzung Jean Luc D’Auria, Benedetto Strignano, Piero Randazzo und Michele Camarlinghi.