DMSB: Hans-Joachim Stuck legt Präsidentenamt nieder

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Hans-Joachim Stuck bei der ADAC Sportgala 2018 | © ADAC Motorsport

Hans-Joachim-Stuck ist von seinem Amt als DMSB-Präsident zurückgetreten. Seine Amtszeit betrug nahezu acht Jahre. Seit dem Ende seiner aktiven Motorsportkarriere setzte er zahlreiche Änderungen im Motorsportbund durch. Auslöser für den Rücktritt seinen persönliche Gründe des 69-Jährigen.

Der DMSB hat am Dienstag verkündet, dass Präsident Hans-Joachim Stuck aus persönlichen Gründen zurückgetreten sei. Er hatte das Amt seit 2012 inne. Die Neuwahl solle im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 18. April in Frankfurt stattfinden. Das verbliebene Präsidium werde nun die Geschäfte gemeinsam kommissarisch führen und die Wahl vorbereiten.

Stuck, der in seiner Rennfahrerkarriere unter anderem in der Formel 1, der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der DTM antrat, sieht seine Ziele im Amt des DMSB-Präsidenten weitestgehend erfüllt: „Mein Ziel war es immer, dem Motorsport nach meiner aktiven Karriere ein bisschen von dem zurückzugeben, was ich über die vielen Jahrzehnte erleben durfte. Das ist mir in vielen Bereichen gelungen. Nun möchte ich das Amt aber in andere Hände legen.“

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Während seiner Amtszeit machte er sich vor allem mit dem Thema Sicherheit, insbesondere rund um die Nürburgring-Nordschleife, einen Namen. Es wurden sowohl bauliche Veränderungen an der Strecke vorgenommen als auch der Prozess zum Erhalt einer Nordschleifen-Permit eingeführt. Den Rekordfahrten von Porsche und Volkswagen stand er kritisch gegenüber. Seine Vorschläge führten in der Motorsportgemeinde zuweilen zu geteiltem Feedback.

Intern setzte er eine Strukturreform des DMSB durch. Ergebnis der Veränderungen war, dass die Ausschüsse und Fachbereiche stärkere Beteiligung aktiver Motorsportler und Veranstalter erfahren.