GT-Sport: Spyker schließt Kooperation mit SMP Racing

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Spyker kooperiert künftig mit SMP Racing | © Maximilian Graf

Um wieder auf dem Sportwagenmarkt Fuß zu fassen, hat Spyker eine Kooperation mit SMP Racing und BR Engineering geschlossen. Erstes Modell auf der Produktionsliste: der C8 Preliator. Mittelfristig hegt der niederländische Hersteller das Vorhaben, in den internationalen Motorsport zurückzukehren.

Spyker ist eine Kooperation mit dem russischen Rennstall SMP Racing und dessen hauseigenem Konstrukteur BR Engineering eingegangen, um seine Sportwagenproduktion wieder in Gang zu setzen. In einer Pressemitteilung kündigt der niederländische Hersteller an, im nächsten Jahr zunächst den Spyker C8 Preliator zu fertigen – anschließend auch den Spyker D8 Peking-to-Paris und den Spyker B6 Venator.

Darüber hinaus hegt Spyker das mittelfristige Ziel, mit der Unterstützung von SMP Racing in den internationalen Rennsport zurückzukehren. Die Mannschaft unter der Leitung Boris Rotenbergs bestritt seit der Gründung im Jahr 2013 zahlreiche Sportwagenrennen; bis zur Supersaison 2018/19 nahm SMP Racing auch an der Langstrecken-WM teil, richtet den Fokus aber nunmehr auf sein europäisches Ferrari-Engagement im GT3-Sport.

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Der in Zeewolde ansässige Sportwagenbauer nahm wiederum bis zur Saison 2010 mit dem Spyker C8 Laviolette GT2-R an der kontinentalen Le-Mans-Serie teil. Unterdessen scheiterte jedoch der Versuch, die schwedische General-Motors-Tochter Saab Automobile zu übernehmen. Im Dezember 2014 meldete Spyker Insolvenz an, teilte jedoch im darauffolgenden Sommer mit, nach einer Restrukturierung des Unternehmens wieder liquide zu sein.

„Der Kooperationsvertrag, den wir heute unterzeichnet haben ist der Glanzpunkt monatelanger, unermüdlicher Bemühungen, ein solides Spyker-Firma zu gründen, welches nicht nur die technischen, sondern auch die finanziellen Mittel verfügt, seine Geschäftsziele zu erreichen“, meint Spyker-Geschäftsführer Victor R. Muller in einem Kommuniqué.