IMSA: Mercedes-Benz steigt 2017 in die GTD-Klasse ein

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Mercedes-Benz sucht den Weg in die IMSA-Serie | © Weathertech Racing

Die GTD-Klasse in der IMSA-Serie wächst stetig weiter. Neben Lexus und Acura wird nun auch Mercedes-Benz in der kommenden Saison einsteigen. Als Speerspitze wurde das Team Riley Motorsports akquiriert, ein drittes Auto setzt SunEnergy1 Racing ein. Weitere Fahrzeuge sind zu erwarten.

Mercedes-Benz hat mit der IMSA eine Kooperation geschlossen. Dies ermöglicht es dem deutschen Automobilhersteller ab der kommenden Saison in der GTD-Klasse anzutreten. Zum Einsatz kommen wird der Mercedes-AMG GT3. Es wir das Debüt für die Schwaben in der nordamerikanischen Rennserie. Auch in den Vorgängermeisterschaften ALMS und Grand-Am trat Mercedes-Benz nie an.

Neben Lexus und Acura sind die Stuttgarter der dritte Hersteller, der in der kommenden Saison ein Engagement starten wird – damit sind nun acht Hersteller in der GTD-Klasse vertreten. Dort werden sie auch auf die deutsche Konkurrenz von Audi, BMW und Porsche treffen. Diesen Erfolg erklärt IMSA-Präsident Scott Atherton damit, dass die Hersteller solche Autos einsetzen können, welche sie auch für ihre Kunden anbieten.

Die Stuttgarter haben für ihr erstes Jahr mindestens drei Fahrzeuge angekündigt. Zwei davon werden von Riley Motorsports betreut. Für das Team von Bill Riley ist dies ein logischer Schritt, da sie ihre Eigenentwicklung Dodge Viper GT3-R am Ende der letzten Saison eingemottet haben. Der AMG GT3 ist vom Konzept mit einem Frontmotor-V8 dem der Viper ähnlich.

Riley hat die Fahrermannschaften aus Ben Keating und Jeroen Bleekemolen sowie Cooper MacNeil und Gunnar Jeannette geformt. MacNeil verlässt somit nach vielen Jahren Alex Job Racing. Der Mercedes wird dementsprechend auch die Farben des Seriensponsors Weathertech tragen. Die zweite Mannschaft mit einem AMG ist SunEnergy1 Racing.