VLN: KTM X-Bow GT4 debütiert beim Halbfinale

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Der KTM X-Bow GT4 debütiert auf der Nürburgring-Nordschleife | © Maximilian Graf

Zwei Rennställe haben angekündigt, mit einem KTM X-Bow GT4 am DMV-250-Meilen-Rennen teilzunehmen: Isert Motorsport und das True Racing Team. Damit feiert der Sportwagen von Reiter Engineering sein Debüt auf der Nürburgring-Nordschleife. Dies markiere den Beginn eines umfangreichen Engagements.

Wider Erwarten gibt der KTM X-Bow GT4 beim VLN-Halbfinale sein Debüt auf der Nordschleife des Nürburgrings. Den Einsatz beim DMV-250-Meilen-Rennen schultern zwei Kundenmannschaften. Isert Motorsport startet mit der Besatzung Christopher Haase und Arne Hoffmeister, während sich das Pilotengespann von True Racing Team aus den Stuck-Brüdern Johannes und Ferdinand rekrutiert.

Nach den bisherigen Teilnahmen am KTM-Markenpokal wolle Isert Motorsport sein Engagement in die Eifel ausweiten. Auch ein Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist auf der Agenda vermerkt. „Wir wollen den Schwung aus einem guten Jahr in der X-Bow Battle auf die Nordschleife mitnehmen. Die Langstrecke ist der logische nächste Schritt und wir planen, dass wir 2017 regelmäßig dabei sind und auch beim 24-Stunden-Rennen antreten“, erläutert Teamchef Uwe Isert.

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Der Sportwagen von Reiter Engineering sei für dieses Programm „die perfekte Basis“. „Aber in der kommenden Woche wird es hauptsächlich darum gehen, ins Ziel zu kommen und Erfahrungen zu sammeln“, fügt Isert hinzu, dessen Mannschaft seit fünfzehn Jahren wieder auf dem Eifelaner Traditionskurs antritt. „Besonders groß ist die Freude bei mir, dass ich für diese Aufgabe Christopher Haase und Arne Hoffmeister als Fahrer gewinnen konnte.“

Indes fiebert auch Familie Stuck der Premiere auf der Nürburgring-Nordschleife entgegen. „Ich freue mich unheimlich, dass wir dabei sein dürfen, wenn KTM-Kundenteams die ersten Schritte auf der Nürburgring-Nordschleife machen“, bekräftigt Johannes Stuck, der sich allerdings noch um die fehlende Servolenkung sorgt. „Ich bin davon überzeugt, dass das Auto eine absolute Bereicherung für die VLN ist und dass es eine gute Performance liefern wird.“

Bruder Ferdinand Stuck ergänzt: „Der X-Bow ist für ein GT4-Auto wirklich sehr nahe an einem richtig perfekten Rennfahrzeug, die fehlende Servolenkung ist eben etwas für richtige Männer. Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ich wieder einmal mit Johannes an den Start gehen kann. Es ist übrigens das erste Mal, dass wir nur zu zweit fahren, das wird eine tolle und interessante Herausforderung.“