Sportwagen-WM: Felbermayr setzt zwei Neunelfer ein

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Das Starterfeld der Langstrecken-WM füllt sich weiter. Christian Ried verkündete just den Einsatz von zwei Porsche-Neunelfern in den beiden GTE-Wertungen. Lietz und Lieb teilen sich die Lenkradarbeit in der Profiklasse, die semiprofessionelle Besatzung formiert sich aus Roda und dem Teamchef selbst.

Unmittelbar vor dem Nennungsschluss überschwemmt die Sportwagen-Gemeinde eine Nachrichtenflut. Nun hat auch die süddeutsche Felbermayr-Mannschaft um Christian Ried sich zur Sportwagen-Weltmeisterschaft bekannt. Die Ummendorfer rücken mit einem Zwei-Wagen-Aufgebot an; ein Porsche-Neunelfer rollt in der GTE-Profiklasse an den Start, und ein weiterer in der Gran-Turismo-Amateurliga.

Im Fahrerkader finden sich altbekannter Gesichter wieder. Die professionelle Besatzung rekrutiert sich aus den Porsche-Assen Marc Lieb und Richard Lietz. Das zweite Fahrzeug teilt sich Ried höchstpersönlich mit Porsche-Cup-Sieger Gianluca Roda; gemeinsam errangen sie letztes Jahr in Zhuhai einen Klassensieg. Einer Aufzählung der Meriten der erstgenannten Fahrerpaarung bedarf es an dieser Stelle nicht.

Beim Arbeitsgerät in der GTE-Topklasse handelt es sich um eine überarbeitete Version des Porsche 911 GT3 RSR, der mit einer modifizierten Front- und Heckpartie ausgestattet wurde. Zudem erstreckt sich der Weissacher Brummer nun mehr in die Breite. Lietz und Lieb zeigten sich nach ersten Testfahrten sichtlich zufrieden.

„Es ist für unsere gut eingespielte Mannschaft eine enorme Weiterentwicklung, bei der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft an den Start zu gehen“, meint Teamchef Ried. „Alleine die logistische Aufgabe mit Rennen auf nahezu allen Kontinenten wird eine große Herausforderung für uns alle. Unser Ziel ist es, ganz vorne dabei zu sein. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden: Wir haben eine kongeniale Fahrerpaarung auf dem Profi-Auto, ein ausgezeichnetes Mechaniker-Team und ein extrem zuverlässiges Fahrzeug zur Verfügung.“