Aufgalopp in Spielberg: Ein Lokalmatador vorne weg

66

Wenn der Berg ruft: Dem Österreicher Philipp Eng ist ein solider Auftakt in sein ADAC GT Masters-Heimspiel auf dem Red Bull Ring gelungen. Zusammen mit Stallkumpane Toni Seiler konnte er das erste Freie Training der fünften Saisonrunde inmitten von Bergen und Wiesen für sich entscheiden.

Der Salzburger Philipp Eng gab beim ersten Freien Training der ADAC GT Masters im österreichischen Spielberg das Tempo vor: Mit der schnellsten Rundenzeit des Vormittages – erst eine Minute vor dem Ende der 60-minütigen Sitzung gefahren – verwies er im Zusammenspann mit Kollege Toni Seiler die 40 Boliden schwere Gegnerschaft um gut drei Zehntelsekunden auf die Plätze. Die besten Verfolger des Callaway-Corvette-Duos waren Alexandros Margaritis und Dino Lunardi (Team Engstler-BMW Alpina) – sie ließen ihre ärgsten Verfolger jedoch nur knapp hinter sich.

Genauer fehlten Blancpain-Marketingchef Dr. Marc Alexander Hayek und GT-Großmeister Peter Kox sage und schreibe 60 Tausendstel. Aber auch die Reiter Engineering-Crew (Lamborghini Gallardo) fuhr nur einen marginalen Vorsprung (0,050 Sekunden) auf die Viertplatzierten, Thomas Jäger und Florian Stoll (MS Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), heraus. Auf den ersten vier Position war ergo die Hälfte aller im Feld vertretenen Marken (insgesamt acht) präsent.

Die Stuck-Buben noch hinterher

Der schnellste Audi R8 LMS war mit der Fahrerpaarung Stefan Landmann und Porsche-Pro René Rast an achter Stelle des Zeitentableaus auffindbar; eine Position vor dem Schnellsten aus Zuffenhausen, dem GT3 R-Elfer von MRS Team PZ Aschaffenburg – mit diesem Flitzer unterwegs: Christian Engelhardt sowie Norbert Siedler. Und während Vulkan Racing-Mintgen Motorsport (Dodge Viper) auf Rang acht einlief, rangierten die Tabellenführer aus dem Hause Stuck, nämlich Johannes und Ferdinand (Reiter-Lamborghini), bis dato nur auf Platzierung 27. Ihnen fehlten auf der 4327 Meter langen Piste etwas mehr als 2,2 Sekunden zur Spitze.

Die Promi-Paarung Hannawald und Frentzen war am Ende des ersten Einstimmens des Rennwochenendes, das unter trockenen und angenehm warmen Bedingungen über die Berg-Bühne ging, schnell genug für Rang 25. Nicht gewertet wurde aufgrund technischer Probleme am Porsche 911 GT3 R der Equipe a-workx Akrapovic Sebastian Asch und Michael Ammermüller. Das zweite Training steht bereits um 13:00 Uhr auf dem Programm.

«