BES: Marc VDS setzt auf die Mustangs

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Die Ford Mustang GT3 kommen zurück nach Europa. Marc VDS Racing wird zwei der Muscle-Cars in der Blancpain Endurance Series an den Start bringen. Nach einer verkorksten Premierensaison wagen die Verantwortlichen einen neuen Anlauf in der neu geschaffenen Meisterschaft.

Neben dem Engagement in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft mit den Ford GT wird Marc VDS Racing dieses Jahr mit zwei Ford Mustang an den Start der neu geschaffenen Blancpain Endurance Series gehen. Bereits 2010 wollte man den US-Sportwagen in der GT3-Europameisterschaft einsetzen. Ab dem 24-Stunden-Rennen von Spa griffen die Belgier jedoch auf den bewährten Ford GT zurück. Der Mustang war bis dahin mehrfach bei der technischen Abnahme gescheitert. Offenbar wurde bei der Homologation des Wagens geschlampt.

Die beiden ausgelieferten Mustangs wurden zurück nach Kanada zum Hersteller der Wagen Multimatic geschickt. Dort wurden sie über den Winter gründlich überarbeitet und für den Einsatz in Europa vorbereitet. Für den Neuanlauf hat man sich die BES ausgesucht. Das Konzept mit vier Rennen über je drei Stunden und den 24 Stunden von SpaFrancorchamps als Highlight stößt bei der belgischen Mannschaft auf große Gegenliebe.

„Das Interesse an der BES zeigt deutlich, dass eine Rückkehr zu den Wurzeln des GT Sports lange überfällig ist“, sagt Marc VDS Teammanager Jean-Michel Delporte. „Wir haben gehört, dass die Serie überlaufen sein wird, sodass wir gegen 40 Wagen und mehr um Siege kämpfen werden.“

Einer der Wagen wird mit Bas Leinders, Maxime Martin und Markus Paltalla im GT3-Pro-Cup für Profi-Rennfahrer starten. Für den zweiten Wagen plant man einen Start in der GT3-ProAm-Klasse für gemischte Besatzungen. Hierfür werden bereits Gespräche mit verschiedenen Fahrern geführt.