N’ring 24: Mercedes-AMG erstreitet Vierfachtriumph

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Manthey-Racing verbucht Doppelausfall

Während der Abendstunden eroberte Schubert Motorsport einstweilig die Gesamtführung, aber BMW-Werksfahrer Jörg Müller fiel postwendend einem Motorschaden zum Opfer. Stallgefährte Lucas Luhr befand sich wiederum unter den besten Fünf, als der BMW-Experte am Sonntagmorgen aufgrund eines Irrtums im Überrundungsverkehr infolge einer Kollision ausfiel. Derweil betrieb Rowe Racing Schadensbegrenzung: Alexander Sims, Philipp Eng, Maxime Martin und Dirk Werner wurden Fünfte.

Für Porsche und seine Einsatzmannschaft Manthey-Racing stand die Rückkunft in die Eifel ebenfalls unter einem Unstern. Nick Tandy verunfallte nach nur einer Umrundung der Nordschleife des Nürburgrings, was das vorzeitige Ende besiegelte. Die Stallgefährten Richard Lietz, Jörg Bergmeister, Michael Christensen und Frédéric Makowiecki suchten, sich mit langen Stints in Schlagdistanz zu taktieren, fielen aber einem Motorschaden anheim.

Titelverteidiger Audi musste sich in der Hierarchie der Konstrukteure derweil unterordnen. Somit scheiterte auch der Versuch, einen Hattrick bei der Kraftprobe in der Grünen Hölle zu erringen. Der Tiefpunkt: eine interne Kollision, bei der Markus Winkelhock (W Racing Team) das Audi-Gefährt von Land Motorsport torpedierte. Schlussendlich betrieben Stuart Leonard, Robin Frijns, Edward Sandström sowie Frédéric Vervisch Wundheilung und errangen für das W Racing Team den achten Platz.

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Twin Busch Motorsport fährt unter die besten Zehn

Erfolgreicher schnitt unterdessen Konzernschwester Bentley ab. Christopher Brück, Christian Menzel, Guy Smith und Fabian Hamprecht holten für C. Abt Racing den siebenten Rang. Auch Falken Motorsports feierte einen abermaligen Achtungserfolg. Nach dem Bronzeplatz im Vorjahr erblickte das Porsche-Gespann Peter Dumbreck, Wolf Henzler, Martin Ragginger und Alexandre Imperatori das schwarz-weiß karierte Tuch an neunter Stelle.

Auch Twin Busch Motorsport erzielte ein bemerkenswertes Resultat. Während die werksunterstützten Audi-Mannschaften wiederholt strauchelten, erkämpften die Zwillingsbrüder Marc und Dennis Busch gemeinsam mit René Rast und Christian Mamerow die zehnte Position. Dahinter sortierte sich die GT-Akademie von Nissan ein. Am Steuer: Michael Krumm, Lucas Ordóñez, Kazuki Hoshino und Alex Buncombe.

Nach der eintägigen Wettfahrt auf der Nordschleife des Nürburgrings pausiert die Endurance-Gemeinde in der Eifel beinahe ein Monat. Nächster Termin: die vierte Saisonbegegnung der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Die siebenundvierzigste Auflage der Adenauer Rundstrecken-Trophy findet am letzten Maiwochenende statt. Erfahrungsgemäß sinken die Teilnehmerzahlen nach dem 24-Stunden-Rennen allerdings.