Nürburgring: Frikadelli Racing bestätigt Teilnahme am 24-Stunden-Rennen

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Frikadelli Racing bereichert das Starterfeld des 24-Stunden-Rennens | © Ralf Kieven

Klaus Abbelen hat nach einer neuerlichen Änderung der Einstufung des Porsche 911 GT3R die Teilnahme seiner Mannschaft am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestätigt. Die Kultmannschaft war enttäuscht von der vorherigen BoP-Runde und erklärte daraufhin nicht am Rennen teilnehmen zu wollen.

Frikadelli Racing hat am Donnerstagnachmittag den Rückzug vom Rückzug erklärt. Teamchef Klaus Abbelen und seine Mannschaft werden nun doch am 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife teilnehmen. Vor knapp zwei Wochen hatte er seinen Unmut über die Einstufung des Porsche 911 GT3R der aktuellen Baureihe erklärt und sich vom Wettbewerb zurückgezogen. Die Nennung blieb jedoch formell bestehen.

„Die enorme Resonanz und Betroffenheit der Fans auf unsere Entscheidung, auf einen weiteren Einsatz der ‚Frikadelle‘ vorläufig zu verzichten, hat uns total überrascht“, erklärt Abbelen in einer Stellungnahme. Frikadelli Racing war die einzige Porsche-Truppe, die sich negativ über die geänderten BoP-Parameter geäußert hatte – der Hersteller selbst wollte die Vorgänge nicht kommentieren.

Am heutigen Donnerstag veröffentlichte der ADAC jedoch eine angepasste Einstufung, welche dem Porsche einen größeren Luftmengenbegrenzer gewährt. Abbelen ist jedoch zuversichtlich, dass der Veranstalter den richtigen Weg eingeschlagen hat: „Ich bin mir jetzt sicher, dass die Verantwortlichten auch während der Veranstaltung noch ein Auge darauf haben und versuchen werden, die BoP so fair wie möglich über alle Marken hinweg zu gestalten. Wir vertrauen somit weiter auf die gerechte Arbeit der Technikkommission.

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