STT: Fast fünfzig Teilnehmer zum Auftakt eingeschrieben

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Für den STT-Saisonauftakt auf dem Hockenheimring haben die Organisatoren fast fünfzig Nennungen erhalten. Neben den Spitzenfahrzeugen der Marken Porsche, Viper und Audi sind darüber hinaus Exoten wie die V8-Star-Silhouetten sowie eine Saker und ein KTM X-Bow eingeschrieben.

Die Spezial-Tourenwagen-Trophy setzt auch in diesem Jahr ihren Aufwärtstrend weiter fort. Mit insgesamt 48 Nennungen kann die von Rolf Krepschik organisierte Serie ein starkes Nennungsergebnis für den Saisonauftakt auf dem Hockenheimring vorweisen. Die Auftaktveranstaltung im badischen Motodrom findet am zweiten Aprilwochenende statt.

In der Division I werden 32 Fahrzeuge am Start erwartet, wobei einige der Piloten erstmals mit von der Partie sind. In der Klasse 1 heißt es Porsche gegen Viper. Neben den beiden Chrysler Viper GTS-R von Timo Scheibner und Daniel Schrey sind noch fünf Turbo-Porsche am Start. Hier steht mit Torsten Klimmer (Porsche 993 GT2) ein erster Neuzugang in den Startlöchern. Zudem hat Daniel Behringer seinen 964er gegen einen Porsche 996 GT2 eingetauscht. 

Nicht minder interessant geht es in der Klasse 2 zu, die in diesem Jahr über 3 800 bis 5 500 Kubikzentimeter reicht. Neben dem letztjährigen Meister Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 RSR) dürfte Gaststarter Heinz-Bert Wolters im Porsche 997 GT3 R zu den ganz heißen Treppchenkandidaten zählen. Außerdem am Start: zwei Audi R8 LMS ultra, ein Audi TT RS, ein Audi RS4, ein Ferrari 458 Challenge und ein Lamborghini Gallardo. Ein interessantes Fahrzeug steuert zudem Fabio Botta: Er startet mit einem VW Golf III Turbo.

Exoten im Feld: Saker und KTM X-Bow 

Die Klasse 3 erfuhr in diesem Jahr ebenfalls eine Anpassung des Hubraums. Um gerade älteren Cup-Modellen mehr Chancen einzuräumen, wurde hier die Hubraumgrenze auf 3 800 Kubikzentimeter gesenkt. Neben Favorit Christian Franck (Porsche 997 GT3) startet hier erstmals Christian Neubecker (Porsche 997 GT3 Cup) als festeingeschriebener Starter in der Spezial-Tourenwagen-Trophy. 

Richtig spannend dürfte es in der STT-Spezialklasse über 3 400 Kubikzentimeter werden. Hier trifft Edy Kamm (Audi A4 DTM) auf richtig starke Konkurrenz. Sven Fisch (V8-Star) konnte bei ersten Testfahren Ende März das große Potential seines Boliden andeuten. Doch mit Michael Bäder (BMW V8 Kompressor) und Yannik Trautwein (Aston Martin DBR9) sind noch zwei bärenstarke Gaststarter dabei. 

Vor ihrer Premiere als fest eingeschriebene Teilnehmer stehen zudem Christian Ladurner und Peter Hoffmann, welche ebenfalls einen V8-Star pilotieren. In der STT-Spezialklasse bis 3 400 Kubikzentimeter sind ebenfalls zwei Neuzugänge zu verzeichnen. Alois van den Boogaard (Saker RapX) und René Voos (KTM X-Bow) werden die komplette STT-Saison mit ihren exotischen Sportwagen bestreiten. 

Gibt es in der Division II neuer Sieger?

Im letzten Jahr war die Division II richtig eng umkämpft. Das bestätigte die Idee einer Aufwertung der kleineren Klassen, die auch in diesem Jahr wieder auf dem Balkon geehrt werden und je nach Feldgröße in einer eigenen Startgruppe unterwegs sind. Andreas Schmidt (VW Scirocco) will hier seinen Titel verteidigen. In der Klasse 4 bis 3 400 Kubikzentimeter ist die Konkurrenz aber nicht gerade schwach. 

Neben René Freisberg (Audi A3 Turbo) und Joachim Duscher (Audi 80 Turbo) ist hier unter anderem erstmals Jürgen Gerspacher (Seat Leonk MK2) als fest eingeschriebener Teilnehmer dabei. Richtig Aufwind erfährt zudem die neu angepasste Klasse 6. Hier wurde der Hubraum auf 2 500 Kubikzentimeter angehoben, um auch den zahlreichen BMW-Modellen ein interessantes Betätigungsfeld zu bieten. 

Bis jetzt dominieren allerdings noch die Zwei-Liter Modelle. Dabei freut sich die Spezial-Tourenwagen-Trophy besonders über die Rückkehr von Joachim Bunkus. Mit seinem Triumph Dolomite Sprint zählt der Bönningstedter bereits seit den neunziger Jahren zum festen Bestandteil. Ein echter Hingucker ist der BMW M3 E30 von Albert Dobler. Der Schweizer ist mit dem Ex-DTM-Renner erstmals in der STT am Start. 

Kommt der Division-II-Sieger vielleicht erstmals aus der Porsche-Klasse? In dieser Wertung fährt Michael Schrey mit einem Porsche 935 K1, der durchaus für einen der vorderen Ränge gut ist. Die etablierten Piloten Georg Vetter (Porsche 964) und Ed van Heusden (Porsche 944 Turbo) werden darum ordentlich Gas geben müssen, um dem Markenkollegen auf der Strecke Paroli bieten zu können.

Los geht es für die Piloten der Spezial-Tourenwagen-Trophy am Freitag mit dem ersten Zeittraining um 13.05 Uhr. Der zweite Durchgang beginnt um 17.50 Uhr. Das erste Rennen der Saison startet am Samstag um 12.45 Uhr, während das zweite Gefecht am Sonntag um 10.50 Uhr über die Bühne gehen wird.

Erschienen auf Auto-Rennsport.de.