ALMS: Rebellion fährt auf Poleposition beim Petit Le Mans

24

Neel Jani hat für Rebellion Racing die letzte Poleposition der American Le Mans Series geholt und fast den Rundenrekord der Road Atlanta nach unten korrigiert. Muscle Milk Racing musste sich über eine Sekunde geschlagen geben. Matteo Malucelli fuhr auf die GT-Poleposition.

Die letzte Qualifikationssitzung der American Le Mans Series ist Geschichte, und am Ende stehen die Schweizer ganz oben: Neel Jani bestach von Anfang an mit einer unschlagbaren Performance. Schon in der ersten Runde fuhr der Eidgenosse eine Zeit von 1:10 Minuten. Doch nach einer kurzen Rotphase legte Jani noch einmal nach. Am Ende standen führ ihn 1:09,254 Minuten zu Buche, was knapp zwei Zehntelsekunden über dem Rundenrekord lag. Pickett-Racing-Pilot Lucas Luhr hatte mit 1,14 Sekunden Rückstand also fast keine Chance.

In der LMP2-Klasse ging die schnellste Rundenzeit ins Extreme-Speed-Lager. Zwar unterbot Level-5-Konkurrent Ryan Briscoe David Brabhams Zeit von 1:12,668 Minuten, doch diese wurde ihm aberkannt. Somit steht Brabham gemeinsam mit Tabellenführer Scott Sharp auf Startplatz eins. Briscoe wurde letztendlich als Zweiter gewertet, vor Teamkollege Guy Cosmo.

Für LMPC-Tabellenführer Mike Guasch lief es auch in der Qualifikation weiterhin nach Plan. Dane Cameron pilotierte den Oreca FLM09 in 1:14,955 Minuten um die Road Atlanta und war damit deutlich schneller als die Konkurrenz. Bruno Junqueira (RSR Racing) fehlten am Ende 0,19 Sekunden, Tom Kimber-Smith wurde weitere sieben Zehntel dahinter Dritter.

Nach der Führung im letzten Training erzielte Matteo Malucelli im Risi-Ferrari auch die Poleposition der GT-Klasse. Der Italiener setzte schon früh seine Bestmarke von 1:18,861 Minuten und sah die letzten fünf Minuten vom Kommandostand zu. Doch auch Jonathan Bomarito kam mit seiner Viper nicht näher als 0,03 Sekunden. Platz drei errang sein Teamkollege Marc Goossens. Spencer Pumpelly (Flying Lizard Motorsports) ging als Schnellster aus der Qualifikation der GTC-Klasse hervor.