VLN: Manthey-Racing überragt im Regenchaos

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Die Manthey-Mannen Jochen Krumbach, Jörg Bergmeister und Lucas Luhr überragten im sechsten VLN-Lauf. Das Trio setze sich im grün-gelben Porsche-Neunelfer in einem chaotischen Rennen am Ende gegen die Markenkollegen Christian Menzel/Wolfgang Kohler sowie Adam Osieka/Steve Jans durch. Abbruch rund zehn Minuten vor Schluss.

Manthey-Racing hat das 36. RCM-DMV-Grenzlandrennen dominiert und beanspruchte die ersten beiden Podiumsränge für sich. Platz eins sicherten sich Jochen Krumbach, Jörg Bergmeister und Lucas Luhr im grün-gelben Porsche-Neunelfer. Direkt dahinter folgte das Manthey-Duo Christian Menzel und Wolfgang Kohler im Cup-Porsche. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich die Meuspather Truppe von GetSpeed.

Der weitere Cup-Porsche wurde von Adam Osieka und Steve Jans um den Eifelkurs gesteuert. Knapp am Podium vorbei fuhr die Truppe von Walkenhorst Motorsport mit ihrem BMW Z4. Das Rennen wurde zudem rund zehn Minuten vor dem Ende mit der roten Flagge abgebrochen, nachdem ein Wolkenbruch den Eifelkurs heimgesucht hatte.

Uwe Alzen ging mit seinen Kollegen von der ersten Position aus ins Rennen, nachdem der Nordschleifen-Spezialist am morgen Rowe Racing auf den zweiten Platz verwiesen hatte. Nachdem das Teilnehmerfeld das Rennen auf Regenreifen beginnen musste, sorgte eine turbulente Anfangsphase für Aufsehen. Das Rennen war noch keine Runde alt, da musste Alzen seinen BMW Z4 GT3 auch schon wieder in der Box abstellen. Folglich bestimmte Rowe Racing das Geschehen an der Spitze und fuhr sich relativ schnell einen Vorsprung aus.

Wenig später mussten sich auch die Busch-Zwillinge mit ihrem Audi R8 LMS ultra geschlagen geben. Nachdem sie in der Qualifikation bis auf Rang vier vorfahren konnte, machte ein technischer Defekt in der zweiten Runde alle Pläne des Teams zunichte. Auch der Frikadelli-Porsche musste ungewollt und relativ früh die Box aufsuchen und fiel somit ebenfalls zurück.

LMS Engineering sammelt erste Führungskilometer

Mercedes-Pilot Nico Bastian fuhr von dort an ungefährdet an der Spitze des Feldes bis der Himmel in der Eifel seine Schleusen öffnete. Nachdem die Strecke doch relativ schnell abtrocknete, wechselten einige Teams etwas voreilig auf Slicks. Doch die Eifel wäre nicht die Eifel, wenn sie nicht allerhand Wetterkapriolen zu bieten hätte, und abermals regnete es in Strömen. Diesem fiel der bis dato Führende Bastian zum Opfer. Der Flügeltürer schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Großer Profiteur von der chaotischen Anfangsphase war das Meisterteam von LMS Engineering. Christian Krognes und Ullrich Andree hatten im Eifelregen einen kühlen Kopf bewahrt und sind kein einziges mal in die Box gefahren. Der Audi TT RS2 schlich sich von der Konkurrenz unbemerkt in Front. Jedoch mussten die Titelverteidiger sich dem Tempo vom Neunelfer-Porsche geschlagen geben. Am Ende lange es noch für Rang sechs im Gesamtklassement.

In der Folge begann es immer wieder leicht zu regnen und die Teams mussten immer eine Antwort parat haben, ob man auf Regenreifen setzen soll oder nicht. Richtig spannend wurde der Kampf um Platz drei. Um diesen stritten sich der GetSpeed-Porsche und der Walkenhorst-BMW. Zwischenzeitlich machte die Truppe extrem Boden gut und war sogar bis auf 3,9 Sekunden auf die Mannen von GetSpeed vorgerückt. Rund zehn Minuten vor dem planmäßigen Rennende musste man sich dann jedoch geschlagen geben, als das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen wurde.