24-Stunden-Rennen: Wochenspiegel-Team mit bescheidenen Zielen

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Das Team rund um Georg Weiss und seinen Wochenspiegel-Neunelfer übt sich vor dem Start des diesjährigen 24-Stunden-Rennens in Bescheidenheit. Nach einem unglücklichem Rennen im letzten Jahr, als keiner der beiden Boliden die Zielflagge sah, ist das Team diesmal bereits mit einer Zielankunft zufrieden.

Nach einem eher mäßigem Abschneiden im vergangenen Jahr, als keiner der beiden Porsche-Neunelfer die Zielflagge sah, liegt der Fokus der beim Wochenspiel Racing Team nun auf einem Fahrzeug. Dementsprechend klein ist auch die Erwartungshaltung von Teamchef Georg Weiss, sodass sich die Truppe aus Monschau beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen bereits mit der Zielankunft zufrieden gibt. „Nachdem wir im vergangen Jahr richtig Prügel bezogen haben, kann es diesmal eigentlich nur besser werden“, zeigt sich Weiss dennoch optimistisch.

„Letztes Jahr konnten wir auf Porsche-Werksfahrer zurückgreifen und mit einem Auto sogar um die Podiumsplätze kämpfen. Diesmal ist die Normalität zurückgekehrt, wir werden mit unserer Stammbesetzung um eine gute Platzierung fahren“, übt sich Georg Weiss in Bescheidenheit. Ans Steuer des Zuffenhausener Boliden werden Georg Weiss, Michael Jacobs, Oliver Kainz und Jochen Krumbach greifen, welcher in der Klasse SP7 an den Start geht.

„Die Fahrt ins Ungewisse“, so beschreibt Michael Jacobs das diesjährige 24-Stunden-Rennen der Manthey-Truppe. Aber auch Oliver Kainz thematisiert nochmals die lange Renndistanz und dessen Schwierigkeit: „Die 24 Stunden sind kein Wunschkonzert.“ Genau das bekam das Team im letzten Jahr schmerzlich zu spüren. Für Jochen Krumbach war es „eines der kürzesten Langstreckenrennen, das ich je bestritten habe.“