VLN: Brandl Motorsport mit Verbesserungen am Audi TT-RS

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Brandl Motorsport setzt auch in der kommenden Saison der VLN auf den bewährten Audi TT-RS. Dabei wurde das Auto über den Winter nur im Detail verbessert. Alle Rennen der Langestreckenmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring werden mit dem Ingolstädter Bolden in Angriff genommen.

Brandl Motorsport geht auch in der kommenden Saison der VLN-Langestreckenmeisterschaft sowie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit dem Audi TT-RS an den Start. Das Auto wurde im Winter nur im Detail verbessert. „Unser Paket stimmte bereits im Vorjahr, darauf haben wir aufgebaut“, so Teamchef Rudolf Brandl. „Neben Feinabstimmungen im Fahrwerksbereich haben wir vor allem die Software der Motorelektronik optimiert“, lässt Brandl über die Neuerungen wissen.

Vom Speed her sieht Brandl den Ingolstädter Boliden hinter den werksunterstützten Teams in der eigenen Klasse. Laut Brandl ist das große Plus „höchstens die Zuverlässigkeit.“ Im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen zeigt sich der Teamchef jedoch angriffslustig: „Vor allem beim 24-Stunden-Rennen Mitte Mai wollen wir zuschlagen und möchten um den Klassensieg mitfahren.“

Der Rennstall aus Walldürn setzt bereits wie im Vorjahr auf den bewährten Fahrer Christian Kranenberg, der allerdings bei den letzten Läufen der Saison verletzungsbedingt ausgefallen ist. „Daher freue ich mich jetzt riesig auf die neue Saison“, jubelt Kranenberg. Neu an seiner Seite sind Stefan Michels sowie Benjamin Weidner. Gerade Michels hat schon Erfahrungen im Team sammeln können, so hat er bereits beim 24-Stunden-Rennen im Vorjahr das Team verstärkt. Der Stammfahrer der letzten Saison, Andreas Schettler, wird aus beruflichen Gründen erst in der zweiten Jahreshälfte an das Steuer des Audi TT-RS greifen.

Außerdem wird Brandl an diversen Läufen der RCN Rundstrecken-Challenge-Nürburgring teilnehmen. Gerade im Hinblick auf das Gesamtklassement erhofft sich Brandl einiges von den RCN-Läufen, denn man kann mit dem „Audi weit nach vorn fahren“, so der Teamchef. Die VLN ist für ihn hingegen „mittlerweile so professionell, dass man sich für den Job als Teammanager oder Fahrer entscheiden muss.“