LMS-Klassenstruktur: Porsche, Ferrari und Lotus in der GTC

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Erste Fakten zur GTC: Zukünftig fungiert eine Cup-Division als Unterbau der LMS-Meisterschaft. Teilnahmeberechtigt sind Fahrzeuge aus den Markenpokalen von Porsche, Ferrari und Lotus. Am Steuer darf pro Renner wie in der GTE-AM maximal ein Gold- oder Platinfahrer hantierten.

Die neue GTC-Division der Le Mans Series nimmt Formen an. Während einer Konferenz mit den Veranstaltern und den betreffenden Herstellern wurde der Rahmen für die Cup-Wertung kontuiert. Ähnlich der Formula Le Mans öffnet die GTC-Klasse neuen Rennställen und Piloten die Tür zum Langstreckensport. Zudem agieren die Akteure mit einem gedeckelten Etat auf internationaler Ebene.

Zugelassen sind Fahrzeuge aus Markenpokalen, welche von den Konstrukteuren selbst ausgetragen werden. Allerdings sind einige Modifikationen der Renner unabdingbar, um die Arbeitsgeräte langstreckentauglich zu machen. Für 2012 stehen zunächst folgende Modelle auf der Agenda: Ferrari F430 Challenge, Lotus Evora GT4 und GTC sowie Porsche Carrera Cup der Baujahre 2010 und 2011.

Das Fahrerkonzept deckt sich mit dem der GTE-Am-Wertung ab. Pro Auto sind maximal ein Pilot mit Gold- oder Platinstatus erlaubt. Die Einführung der Cup-Division als Unterbau der Gran-Turismo wurde angesichts der Wiederbelebung der Sportwagen-Weltmeisterschaft beschlossen. Da mit der Einstellung der LMP1 ein wichtiges Standbein einknickt, braucht die LMS-Meisterschaft einen Lückenfüller, um das Loch zu stopfen.

Indes hüllen die Verantwortlich über die Terminplanung weiterin den Mantel des Schweigens. Lediglich bekannt: Der Kalender umfasst fünf Rennen auf europäischem Boden über eine Distanz von 1.000 Kilometern oder sechs Stunden. Nähere Details folgten in Kürze.