USCC: Der Run auf die Startplätze beginnt

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Schon im Januar des neuen Jahres 2014 beginnt die United SportsCar Championship mit dem 24-Stunden-Rennen von Daytona. Die Startplätze für die Premierensaison des ALMS- und Grand-Am-Nachfolgers sind aber begrenzt. Mit dem Einschreibungsstart beginnt der Ansturm der Teams.

Am heutigen 1. November macht die neue United SportsCar Championship (USCC) einen weiteren großen Schritt in Richtung ihrer ersten Saison. Ab heute nimmt die International Motor Sports Association (IMSA) die Nennungen entgegen. Es darf mit einem großen Ansturm gerechnet werden, denn die Mehrheit der bisherigen ALMS- und Grand-Am-Starter hat entweder schon ein Programm bestätigt oder zeigte sich zumindest nicht abgeneigt.

Doch genau das kann wieder zu Problemen führen, denn die Veranstalter haben bereits vor einiger Zeit eine Obergrenze für die verschiedenen Klassen, abhängig von der Kapazität an der jeweiligen Strecke, festgelegt. Das bedeutet, nicht jeder, der eine volle Saison fahren möchte, bekommt den Platz dazu. Die IMSA muss also auswählen, wer die gesamten elf Rennen bestreiten darf, oder wer maximal zu den zur North American Endurance Challenge (NAEC) gewerteten Läufen antreten kann.

Im Detail bedeutet dies für die Prototypen: Die Top-Kategorie wird auf zwanzig Fahrzeuge in Sebring, Laguna Seca, Long Beach, Indianapolis und Detroit begrenzt werden. Auf allen anderen Rennstrecken wird sogar nur ein Wagen weniger im Grid stehen dürfen. Bereits jetzt haben aber mehr Teams ihre Teilnahme angekündigt, als Plätze vorhanden sind – mit Gaststartern aus Europa kann also im nächsten Jahr nicht gerechnet werden.

Keine Gaststarterplätze in 2014

Eine einheitliche Begrenzung wurde für die nächstkleinere Kategorie, die Prototype-Challenge (LMPC) festgelegt. Höchstens zehn Oreca FLM09 dürfen die Strecke bevölkern. Dies entspricht etwa auch der Starterzahl in der abgelaufenen ALMS-Saison, womit von Kontinuität im Oreca-Markenpokal ausgegangen werden darf.

Ein weiteres heißes Pflaster ist die GT-Le-Mans-Klasse. Bereits mehrere Mannschaften haben auch hier ihre Teilnahme in Aussicht gestellt. Doch dies sind keine normalen privaten Teams, sondern hinter jeder Truppe steht auch noch ein Hersteller, der seine Autos im Feld sehen möchte. Daher muss die IMSA bei den großen GT besonders vorsichtig vorgehen, was sich bei einer schwankenden Höchstzahl von 19 Fahrzeugen auf dem VIR über 16 in Long Beach, 14 in Sebring und Indianapolis sowie zwölf Autos auf den restlichen Kursen als äußerst schwierig erweisen könnte.

Doch diese Begrenzung ist nötig, damit auch die GT-Daytona-Kategorie ihren Platz auf der Strecke bekommt. Sie besteht aus der bisherigen Grand-Am-GT, der ALMS-GTC und der Grand-Am-GX und hat somit auch das Potential die Maximalbegrenzung auszureizen. Insgesamt werden 19 Fahrzeuge zugelassen, in Detroit sind es sogar 21.

Welche Mannschaften sich im Einzelnen um die Startplätze reißen werden, klärt SportsCar-Info in unserer am Montag, den 4. November beginnenden Serie „Lookingahead: 2014“.