GT-Sport: Radical erlangt für den RXC Turbo die GT3-Homologation

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Der Radical RCX Turbo darf nun an GT3-Wettbewerben teilnehmen | © Radical Sportscars

Still und heimlich gesellt sich mit Radical ein neuer Konkurrent auf den Markt für GT3-Fahrzeuge. Die britische Rennwagenmanufaktur hat für den RXC Turbo die GT3-Homologation für nationale Wettbewerbe erhalten. Der Renner, der deutlich günstiger als vergleichbare Fahrzeuge ist, ist gerade für Einsteiger eine interessante Alternative.

Abseits der großen GT3-Hersteller hat Radical ein weiteres Fahrzeug für die beliebte Sportwagenklasse homologiert. Der RXC Turbo darf ab jetzt an zahlreichen nationalen Meisterschaften teilnehmen. Damit erweitert die britische Sportwagenschmiede ihr Fahrzeugangebot am oberen Ende.

Zur Homologation des Leichtgewichtes wurden dem Wagen, wie in der Klasse üblich, Traktionskontrolle und ein Antiblockiersystem verbaut. Angetrieben wird der Sportler von einem Aggregat aus dem Hause Ford. Der dreieinhalb Liter große aufgeladene Sechszylinder ist unter anderem aus dem Ford GT und dem Ford DP in der IMSA-Serie bekannt. Im Radical leistet er die branchenüblichen rund 500 PS.

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Durch die nationale Homologation darf der Radical nun an zahlreichen professionellen Rennserien teilnehmen. Allen voran zielt der Hersteller aus Peterborough im Osten Englands auf die heimische britische GT-Meisterschaft. Allerdings stehen den Kunden auch die Türen in die International GT Open und die französische VdeV offen. Angeboten wird der Renner für 201.867 Euro netto und ist damit eine kostengünstige Alternative.