Le Mans: Porsche startet mit zwei GTE-Pro-Kultdesigns

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Porsche startet mit zwei Kultdesigns | © Porsche

Um seine siebzigjährige Sportwagenhistorie in Le Mans zu feiern, hat Porsche zwei Spezialdesigns für die diesjährige Teilnahme in der GTE-Pro-Wertung entworfen. Der Neunelfer mit der Nummer einundneunzig startet mit Rothmans-Optik, das Schwesterfahrzeug mit der Bezifferung zweiundneunzig als Sau.

Anlässlich des Le-Mans-Testtages an diesem Wochenende hat Porsche zwei Sonderdesigns für den Einsatz beim diesjährigen Langstreckenwettstreit im Département Sarthe präsentiert. Zwei der vier GTE-Pro-Neunelfer – die Startnummern einundneunzig und zweiundneunzig – treten demnach mit einer Optik an, welche an die Lackierungen der Prototypen während der siebziger und achtziger Jahre angelehnt ist.

Der Elfer des Dreiergespanns Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki ist darum in den Farben Blau und Weiß mit einem goldenen Streifen gestaltet, orientiert an dem Rothmans-Design. Der Tabakproduzent engagierte sich über einen langen Zeitraum im Motorsport – nicht nur im Endurance-Bereich. Insgesamt viermal – 1982 und 1983 mit dem 956 C, 1986 und 1987 mit dem 962 C – gewann Porsche mit dieser Fahrzeuggestaltung die 24 Stunden von Le Mans.

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Das dreiköpfige Porsche-Ensemble Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor bestreitet die Kraftprobe an der Sarthe wiederum mit dem kultigen Sau-Design. Entworfen von Designer Anatole Lapine, erhielt der Porsche 917/20 in der Saison 1971 eine rosafarbene Lackierung. Zudem waren auf dem Sportwagen verschiedene Fleischpartien abgebildet. Der Renner trug den Beinamen Trüffeljäger.

Mit den Spezialdesigns wolle Porsche an seine nunmehr siebzigjährige Sportwagenhistorie in Le Mans erinnern. „Wir möchten uns mit diesen beliebten Designs vor allem bei unseren treuen Anhängern bedanken, die uns an und abseits der Strecke bei jedem Rennen die Daumen drücken, besonders aber natürlich in Le Mans, wo wir als Rekordsieger mit neunzehn Gesamtsiegen jedes Jahr einen einzigartigen Support erfahren“, merkt Rennsportleiter Frank-Steffen Walliser in einer Pressemitteilung an.