Splash & Dash: Sven Fisch siegt im Koppehel, Supercup-Lauf abgesagt

In Austin hat sich Philipp Eng zum Meister des Porsche-Supercups gekrönt. Zuvor fiel der Samstagslauf buchstäblich ins Wasser. Beim STT-Finale gewann Sven Fisch mit seinem Koppehel-Prototyp. Beim Drei-Stunden-Schwedenkreuzrennen feierte die Porsche-Fraktion einen Doppelerfolg. Das Wochenende im Splash & Dash.

In Austin hat sich Philipp Eng zum Meister des Porsche-Supercups gekrönt. Zuvor fiel der Samstagslauf buchstäblich ins Wasser. Beim STT-Finale gewann Sven Fisch mit seinem Koppehel-Prototyp. Beim Drei-Stunden-Schwedenkreuzrennen feierte die Porsche-Fraktion einen Doppelerfolg. Das Wochenende im Splash & Dash.

Supercup: Alex Riberas erringt ersten Sieg, Philipp Eng holt Titel

Ein Aufruhr der Elemente beeinträchtigte den Ablauf des Supercup-Finales auf dem Circuit of The Americas in Austin. Schwere Regenfälle in Texas zwangen die Verantwortlichen letztlich, den zehnten von elf Wertungsläufen abzusagen. Die Endrunde gewann anschließend Alex Riberas von Lechner Racing, welcher somit erstmals im Zuffenhausener Markenpokal die oberste Stufe des Stockerls erklomm. 

Den Meistertitel erstritt dagegen Philipp Eng von Project 1, dem ein achter Rang im Abschlussrennen genügte, um die Tabellenführung zu behaupten. „Meine ganze Freude über den Titel habe ich nach Überfahren der Ziellinie herausgeschrien. Das ist der größte Erfolg meiner bisherigen Karriere, und ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich von allen Seiten erlebt habe“, jubelte Eng, der sich in diesem Jahr auch zum Carrera-Cup-Meister krönte. 

An zweiter Stelle beendete wiederum Michael Ammermüller für Lechner Racing das Sprintrennen in der texanischen Kapitale. Das Siegerpodest vervollständigte Porsche-Junior Sven Müller, der zugleich Vizemeister des Supcercups wurde. „Im Rennen habe ich mich zwischenzeitlich wie in einer Waschstraße gefühlt. Überall war plötzlich Wasser und mit zunehmender Renndistanz verloren die Reifen den Halt. Platz drei geht in Ordnung, und ich bin glücklich, Vizemeister im Supercup geworden zu sein“, resümiert Müller. 

STT: Sven Fisch gewinnt finale Begegnung auf dem Nürburgring 

Gestartet von der siebenten Position, hat Sven Fisch den Sieg beim allerletzten Saisonlauf der Spezial-Tourenwagen-Trophy davongetragen. Nach einem Zweikampf mit Klaus Abbelen (Porsche 997 GT3 R) hievte Fisch seinen Koppehel-Prototyp als Spitzenreiter über die Ziellinie. Das Podium vervollständige Jürgen Alzen mit seinem Ford GT, nachdem Ullrich Becker (Porsche 997 GT3 RSR) einem Reifenschaden zum Opfer gefallen war. 

Den ersten Durchgang auf dem Nürburgring entschied wiederum Jürgen Bender zu seinen Gunsten. Der Corvette-Pilot fuhr einen weitgehend ungefährdeten Sieg ein, weil Kontrahent Fisch den Wettstreit aufgrund technischer Gebrechen vorzeitig beenden musste. Auf dem Silberrang erblickte Abbelen das schwarz-weiß karierte Tuch, Dritter wurde Becker. Nach einer Zeitstrafe wegen Überholens unter Gelb fiel Alzen auf den fünften Rang zurück. 

RCN: TAM Racing triumphiert beim Drei-Stunden-Schwedenkreuz

Auch in diesem Jahr markierte das dreistündige Schwedenkreuz-Rennen den Saisonabschluss der RCN-Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren floss der Wettbewerb allerdings in die Meisterschaftswertung ein. Den Triumph reklamierte letzten Endes TAM Racing für sich. Am Lenkrad des Porsche 911 GT3 Cup rotierten Christopher Gerhard und Csaba Walter – einigermaßen souverän. 

Platz zwei belegten die Markenkollegen Marco Schelp und Peter Scharmach mit einem Porsche Cup S. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen: Dirk Vleugels und Thorsten Jung, welche das Langstreckenrennen auf dem Eifelaner Traditionskurs mit einem Audi TTS bestritten. Derweil schnappten sich Christian Büllesbach und Norbert Fischer mit einem V5-Klassensieg den Meistertitel der RCN-Serie.

Am finalen Veranstaltungswochenende gewährte ferner Daniel Zils dem Stammduo bei Adrenalin Motorsport Unterstützung. Der Einsatzwagen: ein BMW Z4 E86. Insgesamt umfasste das Teilnehmerfeld bei der RCN-Endrunde auf der Nordschleife des Nürburgrings fast zweihundert GT-Sportwagen und Tourenwagen. 

Französische GT: Sébastien Loeb Racing dominiert

Das Finale der GT Tour fand auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet statt. Sébastien Loeb Racing beendete die Saison mit einem Doppelerfolg. David Hallyday, Philippe Gaillard und Mike Parisy setzten sich gegen ihre Audi-Stallgefährten Christophe Hamon, Christian Bottemanne und Lonni Martins durch. Eine der Ferrari-Besatzungen von Sport Garage komplettierte das Podium: Paul Lamic, Gilles Vannelet und Enzo Guibbert.

Tags zuvor siegte das Team AKKA ASP. Am Ferrari-Steuer hantierten Dino Mastronardi, Jean-Luc Beaubelique und Morgan Moullin-Traffort. Zum Meister kürte sich währenddes das Porsche-Dreigespann Raymond Narac, Sébastien Dumez und Olivier Pernaut – im Einsatz für IMSA Performance Matmut. Damit verteidigte die Neunelfer-Equipe ihren Titel in der französischen GT-Serie.


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