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Schlagwort: GT3

Am ersten Septemberwochenende 2006 bog die Premieresaison der FIA-GT3-Europameisterschaft auf die Zielgerade. Das Halbfinale fand auf dem Circuit de Dijon-Prenois statt – das einzige Gastspiel auf dem Burgunder Rundkurs. Die Laufsiege errangen Tech 9 Motorsport (Porsche) und Racing Logistic (Dodge Viper). Eine fotografische Rückschau.

Alex Job Racing streicht für das Wheathertech-Auto in der IMSA SportsCar Championship die Segel. Am Mittwoch bekannte das Team, dass es aufgrund der nachteiligen Balance of Performance nicht an den restlichen Rennen der IMSA-Serie teilnehmen werden. Der Schwesterwagen bleibt jedoch im Wettbewerb.

Sind die GT3-Gefährte unabkömmlich für einen kurzweiligen Wettbewerb auf der Nordschleife des Nürburgrings? Oder überfremdet die GT3-Klasse die Breitensportkultur in der Vulkaneifel? Existiert ein Mittelweg? Die SportsCar-Info-Leserschaft hat das dafür und dawider eines GT3-Verbots diskutiert.

GT3-Sportwagen sind eigentlich GT4-Fahrzeuge. Die GTE-Kategorie fungierte ursprünglich als Lückenbüßer im Le-Mans-Fahrerlager. Die gegenwärtige GT4-Riege steigt alsbald zur GT-Königsklasse auf. SportsCar-Info erläutert diese wirren Behauptungen.

Augenscheinlich ist die FIA auf den Gedanken verfallen, eine GT-Weltmeisterschaft einzuführen. Daher forciert der Automobilverband die Fusion der Klassen GT3 und GTE. Dieser Plan ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Es genügt, sich die Ereignisse der vergangenen zwanzig Jahre zu vergegenwärtigen.

Gary Paffett plant weitere Teilnahmen an GT-Veranstaltungen. Nach seiner Premiere beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps stehe dies für den DTM-Fahrer „zu einhundert Prozent“ fest. Sein Fazit nach dem Erstauftritt in den Ardennen: „Es war ein unglaubliches Rennen.“

Neben der SRO-Motorsport-Organisation möchte nun auch die Creventic-Gruppe ihre Fühler in Richtung der Vereinigten Staaten ausstrecken. Im nächsten Jahr sollen die 24 Stunden von Austin auf dem Circuit of The Americas das erste Mal stattfinden.

Auf der alljährlichen Pressekonferenz in Spa-Francorchamps hat die SRO-Gruppe nicht nur der Kalender für die kommende Rennsaison der GT-Serie veröffentlicht. Darüber hinaus sprach Organisationschef Stéphane Ratel über zukünftige Expansionen.

Wie schnell fahren die GT3-Sportwagen derzeit eigentlich über die Nürburgring-Nordschleife? Geradezu unbemerkt stellte Christopher Mies beim fünften VLN-Lauf einen neuen Rundenrekord auf – obschon inoffiziell. Auch die Konkurrenz steigert das Tempo in der Grünen Hölle sukzessive.

Längst hat die SRO-Gruppe die GT3-Liga zur Königsklasse der 24 Stunden von Spa-Francorchamps nobilitiert. Als Organisator Stéphane Ratel die GT3-Europameisterschaft in der Saison 2006 erstmals ausrichtete, starteten die Sportwagen der neu geschaffenen Klasse hingegen noch im Rahmenprogramm.

BMW Motorsport gedenkt, sich werksseitig in der GTE-Liga der Langstrecken-WM zu engagieren. Womöglich erfolgt der Einstieg bereits zur Saison 2018. Ehe der bayrische Konstrukteur die Planungen jedoch präzisiert, warte dieser eine Entscheidung bei den Konvergenzgesprächen ab.

Honda intensiviert im Augenblick die Vorbereitungen auf sein Debüt im GT3-Sport. Dieser Tage führte der Konstrukteur aus Japan mit dem Acura NSX eine Probefahrt auf dem GingerMan Raceway in South Haven durch, woraufhin dessen Presseabteilung erste Aufnahmen im Testbetrieb veröffentlicht hat.

Streckensprecher Olli Martini bekräftigt den Stellenwert eines VLN-Erfolges. Obwohl sich das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im medialen Fokus befinde, sei auch ein Sieg in der Langstreckenmeisterschaft „etwas ganz Besonderes“. Sein Appell: „Die VLN sollte nicht unter Wert verkauft werden.“

Während ihrer Premieresaison gastierte die GT3-Europameisterschaft auch in Deutschland. Am zweiten Juliwochenende des Jahres 2006 machten die Teilnehmer Station in der Motorsport-Arena Oschersleben. Die Laufsiege trugen die Racing Box und die BMS Scuderia Italia davon. Ein bebilderter Rückblick.

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